Zwischen Himmel und Erde, nahe der Wolke sieben kam die Antwort: Ja!

Atemberaubender Antrag

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Monja Rohde machte ihrem Lebenspartner Christian Isermann an einem ganz besonderen Ort einen Heiratsantrag, den er nicht erwartet, aber auf den er vielleicht gewartet hatte.

Verden - Da verschlug es selbst einem Fahrschullehrer der Bundeswehr die Sprache. Eine Träne verdrückte er und dann brachte Christian Isermann doch noch die zwei Buchstaben heraus. Ja! Zwischen Himmel und Erde und nahe der Wolke sieben folgte der 35-Jährige am Sonnabend dem Heiratsantrag seiner langjährigen Lebensgefährtin Monja Rohde.

„Den ganzen Flug über hatte ich Bammel. Erst als er ja gesagt hat, konnte ich durchatmen,“ sagte die 31-Jährige und strahlte vor Glück. Damit auch nichts schief geht, war der Verdener Pilot und Fluglehrer Malte Sommer mit den beiden angehenden Hochzeitlern von Scharnhorst aus zunächst unter und über weißen Wolken in Richtung Rotenburg gestartet, wo Christian Isermann einst stationiert war, und wo sie sich kennen gelernt hatten.

Zeit genug für Angehörige und Freunde und die vier Kinder im Alter von sieben Monaten bis fünf Jahren, das mächtige Plakat auf dem Verdener Vorfeld auszurollen. „Willst Du mich heiraten?“, stand in riesigen Lettern darauf. Er wollte! Und wie!

„Es musste ein atemberaubender Heiratsantrag werden, es war atemberaubend,“ sagte Monja Rohde überwältigt und hatte gute Gründe. „Er findet es altmodisch, wenn der Mann seine Angebetete fragt. Er würde keinen Antrag machen, hat er immer gesagt. Also hab‘ ich die Initiative gestartet, und zwar so, dass es ihm immer in Erinnerung bleibt.“ Das klappte. Christian: „Ich hatte zuerst weiche Knie.“ Gemerkt habe er überhaupt nichts. Nur, ein bisschen gewundert habe er sich, dass es nach Verden gehen sollte. Sie wolle einen Rundflug unternehmen, habe sie gesagt, was nicht ungewöhnlich war, weil es viele tun. Und auch er stieg gern in die viersitzige Maschine ein. „Das wollte ich immer schon mal machen.“ Heiraten werden die beiden allerdings erst im kommenden Sommer. „Auf jeden Fall vor dem 27. Juni,“ versprach Christian Isermann.

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