AI-Gruppe: „Iran missachtet Religionsfreiheit“

Erfolg für Verdener Gruppe von Amnesty International: Zwei Gefangene sind frei

Verden - Erfolg für die Verdener Gruppe von Amnesty International (AI): Mahvash Sabet und Fariba Kamalabadi, zwei von insgesamt sieben betreuten Gefangenen der Religionsgruppe der Bahaii im Iran sind frei. Diese erfreuliche Mitteilung erhielt am Wochenende Ulrike Leim, die sich neben anderen Aktiven der Verdener AI-Gruppe für die Bahii eingesetzt hatte.

„An Infoständen in der Verdener Innenstadt, mit Unterschriftenaktionen, Petitionen und mit vielen Mails haben wir uns immer wieder an die iranischen Behörden und Regierungsvertreter gewandt und auf Freilassung der Bahaii gedrängt“, schildert sie.

Die Verdener Amnesty-Gruppe begrüßt in einer offiziellen Stellungnahme, dass zwei der sieben Führungsmitglieder der iranischen Bahaii-Gemeinde nach fast zehn Jahren Haft endlich aus dem Gefängnis entlassen worden sind. Fünf weitere befinden sich allerdings immer noch in Haft. „Wir fordern daher die iranische Justiz auf, auch die restlichen Führungsmitglieder der Bahaii sowie alle anderen aufgrund ihrer religiösen Gesinnung Inhaftierten unverzüglich freizulassen“, sagt Andreas Bortfeldt, Gruppensprecher von AI Verden. „Die Verfolgung der Bahaii und anderer religiöser Minderheiten aufgrund ihres Glaubens muss endlich ein Ende haben. Iran missachtet damit das Recht auf Religionsfreiheit, zu dessen Schutz und Achtung sich Iran mit der Unterzeichnung des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte verpflichtet hat“, so Bortfeldt

Neben den Aktiven der Religionsgruppe der Bahaii betreut die Verdener Amnesty-Gruppe derzeit noch eine Frau in El Salvador: Teodora del Carmen Vásquez wurde nach einer Fehlgeburt auf ihrer Arbeitsstätte des Mordes an ihrem ungeborenen Kind angeklagt und zu 30 Jahren Haft verurteilt. Wie die AI-Aktiven inzwischen erfahren haben, steht eine Wiederaufnahme des Verfahrens an.

Rubriklistenbild: © dpa

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