Kreissparkasse unterstützt mit 10000 Euro

DRK und THW: In der Katastrophe zuverlässig

Treffen in der Kreissparkasse Verden
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Geld für moderne Technik in Krisensituationen (v.l.): Hans-Rasmus Steinke (THW), KSK-Vorstandsvorsitzende Silke Korthals, Dirk Westermann (DRK), Horst Symanczyk (THW) und Dr. Beate Patolla (KSK).

Landkreis – Die Bilder der Hochwasserkatastrophe im Süden Deutschlands gehen zu Herzen. Koordinierte und ehrenamtliche Hilfe ist nach wie vor gefordert. Deutsches Rotes Kreuz und Technisches Hilfswerk aus dem Landkreis Verden helfen pausenlos. Viel Technik und Werkzeug wird gebraucht. Die Kreissparkasse Verden hilft mit Geld.

DRK Verden arbeitet künftig mit Powermoon

Landkreis – Wasser überall, Tote, Verletzte und Vermisste, dazu Dunkelheit: die Bilder der Hochwasserkatastrophe im Süden Deutschlands gehen zu Herzen. Dirk Westermann weiß aus eigener Beobachtung, um die Notlage der Bevölkerung. Der Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Verden (DRK) war im Ahrtal. „Koordinierte Hilfe ist nach wie vor gefordert.Und modernste Technik.“ Wo Dunkelheit im Chaos herrscht, brauchen die Helfer Licht, weiß Westermann. Am besten taghell. Das schafft ein sogenannter Powermoon. Zwei Exemplare kann das DRK künftig ins Krisengebiet schicken, gespendet von der Kreissparkasse Verden.

Kreissparkasse Verden: „Den Helfern helfen“

„Den Helfern helfen“, so hatte es die Kreissparkasse Verden formuliert und unter diesem Slogan insgesamt 10 000 Euro zur Verfügung gestellt. „Geld, dass wir an den DRK-Kreisverband sowie die Technischen Hilfswerke Verden und Achim zahlen, um damit deren Arbeit in den Katastrophengebieten Rheinlandpfalz und Nordrhein-Westfalen zu unterstützen“, erklärte Silke Korthals, Vorstandsvorsitzende der KSK Verden, in einem Pressegespräch. „Die Sparkassen- und Giroverbände in Niedersachsen haben zwar in den Krisengebieten bereits mit namhaften Beträgen geholfen“, sagte Dr. Beate Patolla, Leiterin der Unternehmenskommunikation der KSK. „Wir wissen aber um das große Engagement von DRK und THW im Ahrtal“, ergänzte Korthals. Die zusätzliche finanzielle Unterstützung solle nicht nur eine Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit sein. „Wir sind zudem davon überzeugt, dass mit der Anschaffung von notwendigem Werkzeug und moderner Technik effektive Hilfe in den Katastrophengebieten geleistet werden kann, eben weil THW und DRK wissen, wo was zu tun ist.“

Silke Korthals: „Wir wissen aber um das große Engagement von DRK und THW im Ahrtal“

Das Geld kommt bei den Organisationen gut an, die nach wie vor im Krisengebiet unterwegs sind. Der DRK-Kreisverband regelmäßig mit bis zu 15 Leuten. Westermann schilderte, mit welchen Szenarien seine Kollegen immer wieder konfrontiert werden. „Eine Katastrophe von unglaublichem Ausmaß und über eine schier unvorstellbare große Fläche.“ Dennoch sei die Solidarität vor Ort ungebrochen. „Viele wollen helfen. Auch wir bleiben dabei.“

Dirk Westermann: „Viele wollen helfen. Auch wir bleiben dabei.“

Ähnlich die Schilderungen von Hans-Rasmus Steinke, Vorsitzender der Helfervereinigung des Technischen Hilfswerkes Achim (THW). Der Ortsverband sei mit einer ungewöhnlich hohen Anzahl an Kräften im Einsatz. Menschen und Material gingen an ihre Grenzen. Und weit darüber hinaus. „Provisorische Brücken unter extremen Bedingungen bauen, Touren durch unwegsames Gelände, zwar sind die Fahrzeuge robust, aber Reparaturen und Wartung regelmäßig notwendig“, sagt Steinke. Dafür fehle es seit Jahren an Werkzeug. Mit dem Geld aus dem KSK-Fördertopf soll der Engpass behoben, der Ankauf von zwei Werkstattwagen auf den Weg gebracht werden. „Das stärkt unsere Einsatzbereitschaft und kommt mit Blick auf weitere notwendige Unterstützung im Ahrtal gerade richtig“, so Steinke. „Wir werden die Technik dort gut gebrauchen können, zumal wir in unseren Reihen etliche Handwerker haben, die damit umgehen können.“

Ahrtal: Provisorische Brücken unter extremen Bedingungen bauen

Ohne die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ginge es nicht, unterstrich Marek Symanczyk vom THW Verden. Aber nur mit entsprechender Ausrüstung seien Krisensituationen erfolgreich zu meistern.

Das THW Verden sei nicht nur im Ahrtal beim Bau von Brücken und der Bergung von Schutt im Einsatz, sondern auch auf der Aller. Ein vernünftiges Fortbewegungsmittel auf dem Wasser fehle allerdings. Künftig wird daher ein leichtes, wendiges Schlauchboot mit Außenbordmotor einsatzbereit im Fuhrpark vor Anker gehen. „Ob als Sicherungsboot, bei Havarien oder bei Überschwemmungen, wir gewinnen damit deutlich mehr Flexibilität“, freute sich Symanczyk.

Eine Katastrophe solchen Ausmaßes möchte man sich hier nicht vorstellen.

Und dann richteten sich die Augen der Presserunde noch einmal in das Krisengebiet. Die Katastrophe werde das Land beschäftigen, bis in den Winter und sehr weit darüber hinaus, so der Tenor. Beständige Hilfe bleibe notwendig, lautete eine Forderung. „Die Freistellung der Ehrenamtlichen für einen Einsatz durch die Arbeitgeber dürfe daher kein Problem sein“, betonte Silke Korthals. Die Kreissparkasse gehe da mit. Sie blickte dabei nach draußen, wo zeitgleich ein Starkregen gegen die Fenster prasselte. „Auch wir leben zwischen zwei Flüssen. Eine Katastrophe solchen Ausmaßes möchte man sich hier nicht vorstellen. Trotzdem immer gut zu wissen, wenn im Landkreis engagierte Verbände im Falle eines Falles dafür gerüstet sind.“

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