Zusammen macht alles mehr Spaß

Eine lockere Verbindung: die Single- und Freizeitgruppe Gemeinsam (er)leben

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Werner, Birgit und Ándré (v. l.) sind die Schnittstelle der Gruppe.

Verden - Ausflüge, Partys und andere Unternehmungen machen mehr Spaß, wenn man sie nicht allein erleben muss. Wer alleinstehend ist, hat häufig nicht einmal Zugang zu Erlebnissen, die völlig normale Vergnügungen sind, wenn man über die Familie, Vereine oder die Kollegen vernetzt ist. Die Single- und Freizeitgruppe Gemeinsam (er)leben bietet auch eine solche Vernetzung und die wachsende Zahl der Menschen, die sich anschließen, zeigt, dass es funktioniert.

„Gerade jetzt im Frühling wächst die Unternehmungslust.“ André, Birgit und Werner wissen das. Für den Himmelfahrtstag sind ihre Pläne schon fertig. Die drei Verdener organisieren die Gruppe, überlegen sich Ausflugsziele oder informieren die anderen über gemeinsame Veranstaltungsbesuche, Frühstücktreffen, Kohltour, Weihnachtsfeier und was sonst so anliegen könnte.

Die drei sind die Schnittstelle des lockeren Verbundes, bei der alle Fäden zusammenlaufen und von denen sie wieder ausgehen. Mittlerweile hat die Gruppe 35 Mitglieder. Seit Oktober organisieren sie das offene Angebot, Gleichgesinnte in jeder Altersgruppe sind willkommen. „Nur Erwachsene sollten sie sein“, haben sich die gemeinsam Erlebenden zur Regel gemacht. Und sie kommen. Die meisten sind zwar irgendwas über 40 Jahre alt, aber auch 80-jährige sind dabei. „Wenn es Spaß macht, ist das okay“, ist das Prinzip. Zwang ist verpönt und Mitgliedsbeiträge oder Ähnliches gibt es nicht.

Auch die Zusammensetzung der Gruppe nach Geschlechtern ist gemischt und mehr oder weniger ausgeglichen. Allerdings findet Birgit: „Die Männer sollten sich auch ruhig trauen und bei uns mitmachen. Es gibt schließlich so viele männliche Singles.“

Das Gerüst im Veranstaltungsprogramm von Gemeinsam (er)leben sind zwei regelmäßige wöchentliche Termine. Ein Stammtisch und immer am Wochenende treffen sich Mitglieder, die Zeit haben, zum gemeinsamen Frühstück. Immer an einem anderen Ort. Wo und wann geben André, Birgit oder Werner über eine Whats-App-Gruppe an die anderen weiter. Smartphone oder Tablet sind deswegen schon ein Muss, wenn man mitmachen will. Aber dann funktioniert die zwanglose Vernetzung super. Die drei Organisatoren hatten jedenfalls nicht soviel Zuspruch und Resonanz erwartet, als sie im vergangenen Jahr mit einer Handvoll Interessierter die Gruppe ins Leben riefen.

 kle

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