Premieren-Vorbereitung von „Der brennende Mönch“

Domfestspiele: Zeitreise ins frühe 16. Jahrhundert

Die Verdener Domfestspieler freuen sich auf eine weitere Freilichttheatersaison.

Verden - Rechtzeitig zum Weihnachtsfest startet der Verein Verdener Domfestspiele am Freitag, 25. November, den Verkauf der Eintrittskarten für die Freilichttheatersaison 2017. „Wir hoffen darauf, dass wieder viele Buten- und Binnenverdener zu den Aufführungen vom 14. bis 29. Juli auf den Domplatz kommen werden.

Denn neben dem von unserem Sponsorenbetreuer Wolfgang Reichelt eingeworbenen Geld werden die Einnahmen aus dem Kartenverkauf zur Finanzierung benötigt“, macht der Vereinsvorstand schon einmal Werbung für die Aufführung von „Der brennende Mönch“. „Ausverkaufte Vorstellungen und der Applaus der Zuschauer für die engagierte Theatertruppe sind der schönste Lohn für ihren gigantischen Einsatz“, wissen die Verantwortlichen.

Im nächsten Sommer wird auf dem Domplatz wieder besonders viel los sein: Rund 130 Theaterbegeisterte haben sich für die Festspiele 2017 beworben und wollen bei „Der brennende Mönch“ auf und hinter der Bühne mitwirken. „Das sind ähnlich viele Domfestspieler wie beim letzten Mal. Es wird ein spannendes und berührendes Spektakel“, freut sich Regisseur Hans König nach dem ersten Treffen der Domfestspiel-Familie über die vielen Menschen, die Lust auf das für Verden einzigartige Kulturprojekt haben.

Monatelange Proben

In den kommenden Monaten werden alle Beteiligten viel Zeit investieren, um die organisatorischen und darstellerischen Vorbereitungen rund um die achten Festspiele seit 1998 zu erarbeiten. Castings für größere Rollen wurden bereits durchgeführt. Beim Probenauftakt im Februar erfahren die Darsteller, welche Rolle sie bei der Zeitreise ins frühe 16. Jahrhundert spielen werden.

Erzählt wird mit großer historischer Nähe die Geschichte des aus Bremen stammenden Pastors Johann Bornemacher, dem seine Begeisterung für den Reformator Martin Luther in Verden zum Verhängnis wurde. „Zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation ist eine Begebenheit aus dieser Zeit für unsere Aufführung sozusagen Pflicht“, sagt Festspielmanagerin Gabriele Müller, die Idee und Konzept zu „Der brennende Mönch“ geliefert hat.

Recherche in historischen Büchern

Den geschichtlichen Rahmen hat die 53-Jährige in historischen Büchern recherchiert. „Wir wollen dem Publikum ja immer eine anschauliche Geschichtslektion über unsere über 1 000 Jahre alte Stadt mitgeben.“, so Müller. Deshalb sind im Haupterzählstrang Verdener Persönlichkeiten eingebaut, ebenso der zeitgemäße regionale und überregionale historische Kontext. Müller:„Es lohnt sich, bei den Vorstellungen das Programmheft zu kaufen, in dem die Hintergründe erläutert werden.“

Karten für die Domfestspiele gibt es ab Freitag, 25. November, bei der Verdener Aller-Zeitung und in den Geschäftsstellen der Mediengruppe Kreiszeitung.

Weitere Informationen über das Stück und die Aufführungstermine finden sich unter www.domfestspiele-verden.de.

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