Bewerber hat Baugenehmigung

Wird es noch was mit der Bar an der Aller?

Blick in den Allerpark mit Bäumen und viel freier Wiese.
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Der Allerpark: Alles da, nur die Möglichkeit, ein Getränk zu bestellen, fehlt. Das soll sich ändern.

So richtig geklappt hat es bislang nicht mit der Gastronomie im Allerpark. Im Verdener Rathaus ist man aber optimistisch, dass es mit dem nächsten Bewerber klappt. Bis der seine Pläne umgesetzt hat, ist eine Übergangslösung vorgesehen.

Verden – In einem Liegestuhl an der Aller sitzen, ein kühles Getränk in der Hand und die Seele baumeln lassen – das ist ein Bild aus der Vergangenheit, es könnte wieder aktuell werden. Straßencafés haben geöffnet, die Menschen wollen nach dem Winter und der coronabedingten Isolation wieder draußen sein, nehmen diese Angebote dankend an. Der vielleicht schönste Platz in Verden ist aber weiterhin verwaist.

Ein gastronomisches Angebot am Allerufer, zwischen Park und Spielplatz, hat es lange nicht gegeben, zuletzt warf Angelika Repinski vom Café Lugenstein hin, die eigentlich große Pläne hatte, sich dann aber mehr Unterstützung seitens der Stadt erhofft hatte und sich ins Lugenstein zurückzog.

Ein Beachclub mit Sandstrand: Hüseyin Tavans Vorschlag für eine Allergastronomie fand im Verdener Rathaus keine Zustimmung.

Enttäuschung auch bei Hüseyin Tavan, der mit seinem Vorschlag, einen Beachclub aufzumachen, scheiterte. Zu groß und für die Lage am Spielplatz unpassend, wurde im Rathaus abgewunken. Verkleinern wollte sich Tavan, der unter anderem das Bodega an der Ecke Ostertorstraße/ Johanniswall betreibt, nicht.

Erneut gab es eine Ausschreibung der Stadt, Interessierte konnten sich bewerben, viele taten es wohl nicht. Wie von Andreas Schreiber, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, zu hören war, gibt es einen Bewerber, der auch bereits eine Baugenehmigung für seine Pläne erteilt bekommen habe. Die Umsetzung brauche Zeit, möglicherweise sei aber jemand gefunden worden, der mit einem einfachen Container die Zeit bis zur Realisierung der endgültigen Lösung überbrücken würde.

Im Moment sieht es zwar danach aus, als könnte das Allerufer noch in diesem Jahr Ziel einer Radtour oder beliebter Treffpunkt bei spektakulären Sonnenuntergängen werden. Doch angesichts vorangegangener „Pleiten“ muss man wohl zunächst noch skeptisch bleiben.  

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