Tanz der Vampire: „Wir wollten unbedingt wieder mitmachen“

AG der Klaus-Störtebeker-Schule probt für den großen Auftritt

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Schwanken zwischen Angst und Faszination: Die Tänzerinnen haben sich eine schwierige Aufgabe gewählt.

Verden - Wer an einem Donnerstagnachmittag die Sporthalle der Klaus-Störtebeker-Schule betritt, trifft dort auf eine begeisterte Schar junger Mädchen. Die Schüler der Tanz-AG der Jahrgänge 6 bis 8 proben für ihren Auftritt bei „Tanz macht Schule“. Dafür schlüpfen sie sogar in die Rolle von Vampiren.

Noch sitzt nicht jede Bewegung perfekt, und auch an der Choreografie müssen die Schülerinnen noch arbeiten. Theaterpädagogin Antonia Stemmer und die Lehrerinnen Iris Tischler und Birgit Carstens sind dennoch guter Dinge, dass bis zur Premiere in der Stadthalle am Donnerstag, 7. Dezember, 19 Uhr, alles klappt.

Zu Beginn der Probe dauert es immer eine Weile, bis bei den Teenagern Ruhe einkehrt. Die Schülerinnen schwatzen und lachen. In weiser Voraussicht nehmen viele auch noch schnell einen kräftigen Schluck aus ihrer Wasserflasche. Sie wissen von den Proben in den Wochen zuvor, wie schweißtreibend und kräftezehrend die kommenden 90 Minuten werden. „Wir haben heute bereits unsere elfte Probe, und ich muss sagen, es wird“, sagt Stemmer. Zum dritten Mal hat sie die Choreografie an der Klaus-Störtebeker-Schule verantwortet.

Mystik und Grusel beschäftigen die Tanz-AG

Auch die Schülerinnen sind nicht zum ersten Mal dabei. So tanzt Joana bereits zum fünften Mal bei „Tanz macht Schule“ mit oder Alissa zum dritten Mal. „Wir wollten unbedingt mitmachen und wieder öffentlich auf einer Bühne auftreten und dort tanzen“, sagen sie.

Den thematischen Bogen der Tanzcollage der Tanz-AG bewegen mystische Dinge, die zuweilen auch ein bisschen gruselig sind. Themen wie Vampire und Co. Die Dramaturgie handelt von einem braven Mädchen, das von Vampiren träumt, und die zwischen Angst und Faszination hin- und hergerissen ist.

Dieses Schwanken tanzend darzustellen, ist nicht leicht. Denn die Bewegungen, die Stemmer fordert, sind für die Jugendlichen zunächst ungewohnt. Aber kaum ist die Musik an, springt der Funke auf die Tänzerinnen über. Der Lärm verhallt, ihre Muskeln spannen sich und es geht los.

Fitness und Konzentration sind gefragt

„Nehmt Eure Arme mit. Beugt die Körper zurück und hört mal kurz auf zu lachen. Niemand, der von einem Vampir gebissen wird, lacht. Und haltet die Arme am Körper fest“, fordert die Trainerin Details für die temporeiche Choreografie ein.

Die Jugendlichen lernen bei dem Projekt aber mehr als „nur“ Tanzen. Sie lernen auch den sozialen Umgang miteinander. Denn wer gemeinsam auf der Bühne stehen will, muss als Gruppe harmonieren. Außerdem stellten die beiden Vorstellungen neben der körperlichen Herausforderung eine große Konzentrationsleistung für die Jugendlichen dar. Schon, weil sie in der Schulvorstellung am Freitag, 8. Dezember, vor mehreren hundert Schülern tanzen.  - nie

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