Feuerwehr nach Explosion am Freitag erneut in der Röntgenstraße im Einsatz

Wieder Rauch auf dem Gelände der Fleischwerke

Wegen Rauchentwicklung mussten die Brandschützer erneut auf das Firmengelände. - Foto: Bruns

Verden - Die Ehrenamtlichen der Feuerwehren im Verdener Stadtgebiet kommen derzeit kaum zur Ruhe. Dienstagmorgen gegen 8 Uhr wurden sie erneut mittels Sirenenalarm zu einem Einsatz bei den Fleischwerken Badenhop in der Röntgenstraße gerufen. Auslöser war eine leichte Rauchentwicklung im Bereich des Silos, das bereits am Freitag durch eine Explosion beschädigt worden war.

„Aus unbekannter Ursache stieg leichter Rauch aus dem beim Großbrand beschädigten Silo empor. Zudem waren einige Stellen der Seitenwand deutlich erwärmt. Die Ortsfeuerwehren Eitze, Hönisch-Hutbergen und Verden fluteten das Silo komplett mit Schaum, um den Brandherd zu kühlen. Zusätzlich wurde mit einer Wärmebildkamera parallel der Löscherfolg kontrolliert. Nach gut 90 Minuten konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle wieder verlassen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Kreisfeuerwehr Verden zu dem gestrigen Einsatz.

Während des Beladens eines LKW mit Blutmehl war es am Freitagvormittag zu der Verpuffung und dem Brand an angrenzenden Dach- und Fassadenteilen gekommen. Diese waren großflächig entfernt und dabei zahlreiche Glutnester entdeckt und gelöscht worden.

Nach Feuerwehrangaben dauerte der Einsatz am Freitag bis 19 Uhr. 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei seien dabei im Einsatz gewesen. Verletzt wurde dabei niemand.

Die Polizei hat danach Untersuchungen zur Brandursache aufgenommen. Sichere Feststellungen kann man noch nicht treffen, sagte auf Nachfrage Helge Cassens, Sprecher der Polizeiinspektion Verden/Osterholz. „Vorsatz kann man ausschließen und vermutlich auch Fahrlässigkeit“, so Cassens. Man könne von eine chemisch-biologischen oder technischen Ursache ausgehen. Ein endgültiges Ergebnis der Ermittlungen steht noch aus. - wb

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