Flötenkonzert im voll besetzten Dom

Wieder ein gelungenes Projekt

Beeindruckender Auftritt: Voll besetzt war der Dom, als das Ensemble zum Flötenkonzert aufspielte. - Foto: Röttjer

Verden - Die Mühe hat sich gelohnt: Ein zumeist aus Amateuren bestehendes Flötenorchester, unterstützt von Streichern, Gitarren und Schlaginstrumenten, unternahm im Verdener Dom eine musikalische Reise durch mehrere Jahrhunderte der Musikgeschichte, die von der Renaissance bis hin zur Neuzeit führte. Etwa 90 musizierende Menschen im Alter von sieben bis 88 Jahren vereinigten sich zu diesem Projektensemble und studierten unter der Leitung von Helmut Neddens das Programm ein.

Bereits im vergangenem Jahr hatte der Veranstalter dieses Projektes, die Evangelische Gemeindemusikschule Con-Takte, Verden, sich über viele Besucher gefreut. Mit der Neuauflage wurde die damalige gute Resonanz mit einem nahezu voll besetzten Verdener Dom nochmals übertroffen. Mit insgesamt vier Proben hatte sich das Ensemble auf das Konzert vorbereitet. Dank der erneut professionellen Leitung durch Helmut Neddens überzeugte das Orchester, und zeigte die vielfältigen und klanglichen Möglichkeiten dieser Ensembleform auf.

Mit einem Lied aus der Renaissance, dem „Alta Triate Beata“, um 1500 in Italien komponiert, begann das Konzert. Es folgten Werke unter anderem von Vivaldi, Telemann, Bach und Händel. Über Mozart und Tschaikowski führte die Zeitreise in das 20. Jahrhundert. Auf den Notenpulten lagen Kompositionen von Andrew Lloyd Webber bis hin zu John Lennon. Äußerst konzentriert zeigte sich der Klangkörper, der in seiner Homogenität überzeugte und das Publikum begeisterte.

Für manch einen der etwas älteren Musiker oder auch aus den Reihen des Publikums war das Konzert vielleicht auch mit den Erinnerungen an die Kindheit verbunden, bildet doch die Blockflöte oftmals den Einstieg in die Musik. Die gesammelten Erfahrungen sind für viele das Fundament, um darauf eine Karriere als Berufsmusiker zu starten. Andere wiederum machen daraus ein lieb gewordenes Hobby. Nicht selten sei die Flöte zudem der Einstieg, um später auch auf anderen Instrumenten zu spielen, war zu erfahren.

Der Dank von Helmut Neddens galt im Rahmen des Projektes einem kleinem Team von Mitarbeitern, hier insbesondere Gerd Hammermeister und Telsche Struwe. „Sie haben unermüdlich und mit großem Engagement die Veranstaltung vorbereitet“, so Neddens.

Der Reinerlös dieses kurzweilgen Konzertabends kommt einmal mehr karitativen Zwecken zu Gute, der Flüchtlingshilfe in Verden, der Hilfe für unterdrückte Minderheiten „Open Doors“ sowie der Arbeit mit verwaisten Kindern und Straßenkindern in Brasilien. - rö

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