„Unser Dorf hat Zukunft“ im Landkreis Verden

Wettbewerb für neue Perspektiven in den Ortschaften

Vertreterinnen und Vertreter der teilnehmenden Dörfer trafen sich zum Wettbewerbsauftakt (v. l.): Günter Block-Osmer, Cord Bostelmann, Bijanka Müller, Andreas Noltemeyer, Gerold Bremer, Hermann Wahlers, Torsten Niemann, Anja König, Günter Lühning, Vorsitzender der Bewertungskommission, und André Schubert, Projektkoordinator beim Landkreis Verden. - Foto: Landkreis
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Vertreterinnen und Vertreter der teilnehmenden Dörfer trafen sich zum Wettbewerbsauftakt (v. l.): Günter Block-Osmer, Cord Bostelmann, Bijanka Müller, Andreas Noltemeyer, Gerold Bremer, Hermann Wahlers, Torsten Niemann, Anja König, Günter Lühning, Vorsitzender der Bewertungskommission, und André Schubert, Projektkoordinator beim Landkreis Verden.

Landkreis - So viele auf einmal waren es noch nie: Gleich sieben Dörfer aus dem Landkreis Verden bewerben sich aktuell im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“.

Der bundesweite Wettbewerb, der zuletzt 2014 stattfand, startete im Februar auf Kreisebene und bildet den Vorentscheid für den sich anschließenden Landeswettbewerb 2017/18.

„Schon eine Vorab-Informationsveranstaltung zum Wettbewerb war auf reges Interesse gestoßen“, berichtet Projektkoordinator André Schubert vom Landkreis Verden. Letztendlich hätten sich mit Eitze, Emtinghausen, Haberloh, Neddenaverbergen, Sagehorn, Sehlingen und Völkersen sieben Ortschaften zum Wettbewerb angemeldet.

Bis 31. August haben die Dörfer jetzt Zeit, ihre Bewerbungsunterlagen zusammenzutragen und über die Gemeinde beim Landkreis einzureichen. Eine Jury wird die Dörfer dann im September bereisen. Die Siegerehrung ist Ende Oktober. Die beiden bestplatzierten Dörfer qualifizieren sich für den Landesvorentscheid.

Engagement der Bürger fördern

„Im Vordergrund stehen sicherlich nicht die ausgelobten Preisgelder“, meint Schubert. Das Engagement der Bürgerinnen und Bürger ziele beim Wettbewerb vielmehr darauf ab, für ihr Dorf Zukunftsperspektiven zu entwickeln und diese nachhaltig umzusetzen. Sie wollten die vorhandenen Potenziale am Ort zunächst einmal erkennen und dann für die Gemeinschaft erschließen. Auf diesem Wege werde zugleich das soziale und kulturelle Leben im Dorf gestärkt.

Ein Augenmerk des Wettbewerbs gelte zudem auch der Sicherung und der sinnvollen Weiterentwicklung von historischer Bausubstanz. Darüber hinaus seien die Belange von Natur und Umwelt bei der Entwicklung des Dorfes als Wohn-, Wirtschafts- und Erholungsstandort zu berücksichtigen.

„Es geht um die Zukunft der Dörfer“, fasst Schubert zusammen. Deshalb sei es auch von großer Bedeutung, dass möglichst viele Bewohnerinnen und Bewohner sich engagierten. Dabei sei es egal, ob sie das mit eigenen Ideen machen oder auch einfach mit Unterstützung bei organisatorischen Aufgaben. Wichtig sei die Vielfalt.

Wer sein Dorf bei diesem Wettbewerb unterstützen möchte, bekommt die Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpartner bei André Schubert von der Stabstelle Planung des Landkreises Verden, Telefon 04231/15-664. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.landkreis-verden.de/unser-dorf-hat-zukunft.

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