Werner Bredehöft aus Prüfungsausschuss der Baugewerke-Innung verabschiedet

Schüler auf die praktische Prüfung vorbereitet

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Obermeister Detlef Buschmann (r.) dankt Werner Bredehöft für sein Engagement in der Ausbildung junger Menschen. Hinten v.l.: Jürgen Norden (Koordinator BBS), Matthias Gerling (Prüfungsausschuss), Ralf Wolf ( Nachfolger im Prüfungsausschuss) und Michael Röder (Prüfungsauschuss).

Verden - Der für die fachpraktische Prüfung zuständige Prüfer und örtliche Organisator des Baugewerkeausschusses der Baugewerke-Innung Osterholz-Verden, Werner Bredehöft, scheidet nach 33 Jahren aus dem Prüfungsausschuss aus. Am Freitag wurde er vom Obermeister der Baugewerke-Innung, Detlef Buschmann, in der Bauhalle der BBS verabschiedet. Buschmann dankte Bredehöft für sein langjähriges Engagement in der Ausbildung junger Menschen. In seiner 37,5-jährigen Schultätigkeit an den BBS Verden hat Bredehöft gemeinsam mit den anderen Ausbildern manchen Schüler begleitet und auf die praktische Prüfung vorbereitet. Der Prüfungsausschuss der Kreishandwerkerschaft wird jährlich an den BBS aktiv.

Die Ausbildung erfolgt im Dualen System, das heißt im Baubetrieb und der Berufsschule. „Der junge Mensch beginnt im Normalfall mit der Ausbildung in der einjährigen Berufsfachschule. Hier kann er zwischen den verschiedenen Berufen wählen“, erklärt Bredehöft. Im Beruf Maurer wird für das zweite Ausbildungsjahr ein Ausbildungsverhältnis zwischen dem Meister eines Betriebes und dem Auszubildenden geschlossen. Nun hat der Auszubildende die Möglichkeit, sich praktische Fertigkeiten und theoretisches Fachwissen anzueignen, zum Beispiel zum Mauerwerksbau, Betonbau und den erforderlichen Holzbauarbeiten. Nach einem Jahr legt der Auszubildende seine Prüfung zum Hochbaufacharbeiter ab. Nach bestandener Prüfung schließt sich zumeist ein weiteres Ausbildungsverhältnis zwischen Meister und Auszubildendem an. Die Inhalte im Beruf des Maurers konzentrieren sich auf die Arbeitsbereiche Verblendmauerwerk, Sperren gegen Feuchtigkeit und Dämmen gegen Kälte und Wärme. „Hierbei ist der theoretische Unterricht sehr wichtig, denn Mängel am Bau sind meist teuer und schwer zu beheben“, informiert Bredehöft. Nach dem dritten Ausbildungsjahr zeigt der Prüfling in der Gesellenprüfung sein Wissen und Können.

„Wichtiges Ziel der Prüfer ist es, allen Probanden nach drei Ausbildungsjahren ein positives Zeugnis und den Gesellenbrief für den gehobenen Baufacharbeiter auszuhändigen. „Allen Beteiligten ist daran gelegen, dass der junge Geselle in seinem Beruf Erfolg und Freude hat und eine zufriedene Kundschaft hinterlässt“, so Bredehöft. Seine Nachfolge im Prüfungsausschuss tritt nun Ralf Wolf von den BBS an.

ahk

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