Alternative fürs letzte Mai-Wochenende

Kunsthandwerk zieht in den Innenhof des Doms

Frau am Wohnzimmertisch.
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Die Entwürfe für die Plakate und Flyer hat Alexandra Bömeke bereits fertig gestellt.

Verden – Gedränge bei der österlichen Werk-Kunst-Ausstellung im Verdener Rathaus wird es in diesem Frühjahr nicht geben. Aufgrund von Corona hat das Organisationsteam die auch überregional beliebte Veranstaltung bereits zum zweiten Mal abgesagt. Es ist aber eine Alternative geplant. Am Sonnabend und Sonntag, 29. und 30. Mai, sollen die Besucher im Innenhof des Doms nach Dekorationen fürs Zuhause, hochwertigem Kunsthandwerk und anderen schönen Dingen stöbern können.

„Zu hoffentlich frühlingshaftem Wetter haben wir im Innenhof des Verdener Doms und in einigen Teilen des Kreuzganges eine adäquate Outdoor-Veranstaltung geplant“, erzählt Mit-Organisatorin Alexandra Bömeke. Bis dahin würden nochmals fast drei Monate vergehen, mit einem Mehr an Erkenntnissen zur Pandemie, wärmeren Temperaturen, hoffentlich großen Fortschritten beim Impfen und geringeren Infektionszahlen, damit sich die Kreativ-Schau selbst mit Auflagen gut organisieren lasse.

Aktuell sei geplant, dass rund 20 Kunsthandwerker und kreative Menschen dort ihre Stände aufbauten, um eingerahmt von dem schönen Ambiente ihre Produkte und Erzeugnisse zu präsentieren. Bömeke und ihre Mitstreiterinnen sind sicher, dass die Open-Air-Variante durchaus das Zeug hat, an den Erfolg der Veranstaltungen im Rathaus anzuknüpfen. „Wenn das Wetter mitspielt, dürfte dem nichts im Wege stehen“, meint sie.

Zur Zahl der Aussteller befragt, sagt Bömeke, dass es etwa zehn weniger als bei den Indoor-Veranstaltungen der Vorjahre seien. „Mehr lässt die Fläche leider nicht zu, da wir unseren Planungen die aktuell geltenden Regeln bezüglich Abstand und Hygiene zugrunde legen müssen.“ Das gewohnt reichhaltige Angebot werde aber nicht deutlich reduziert, auch werde die Veranstaltung nichts von ihrem bekannt hohen Niveau einbüßen.

Bömeke ist realistisch genug, das Risiko einzuschätzen. Schließlich musste bereits im November die erstmals im Stadtkirchenzentrum geplante Werk-Kunst-Ausstellung wegen steigender Infektionszahlen kurzfristig abgesagt werden. Bömeke: „Das Hygienekonzept steht und die Plakate und Flyer sind fertig, auch wenn wir beide erst Ende April drucken lassen. Wir sind jetzt aber bereits voller Optimismus, dass die Alternativaktion zum Ostermarkt stattfinden wird und vom Schicksal der beiden Vorläufer verschont bleibt.“  

Folgende Kunsthandwerker, überwiegend aus dem norddeutschen Raum, haben ihre Beteiligung bereits zugesagt: 1. „7 Sachen“, Iris Marie Sieben „Kleidung, die dem Menschen dient“; 2. Meike Naughton, Weidenflechterei; 3. Uta Makowski, Emaille und Silberschmuck; 4. Katharina Springfeld, Taschen aus Lkw-Plane; 5. Bärbel, gefilzte Accessoires und Versponnenes; 6. Hannelore Schnitter, Gefäßkeramik; 7. Renate Bertram, Textiles; 8. Astrid Grabe-Meyer, Edle Naturseifen; 9. Gela Kraft, handgemalte Seidenschals; 10. Helga Brunkhorst, bemalte Stifte, Knöpfe und Broschen aus Holz; 11. Kiki Sting, die Kunst des Schmiedens; 12. Nick van Heyningen, handgefertigte Pralinen und Schokoladenpräsente; 13. Uwe Krieger, Lederunikate; 14. Christine Matthias, Schmuck; 15. Ingrid Ripke-Bolinius, Gefäße und Objekte aus Porzellan; 16. Silvia Flamisch, Steinzeug mit Ascheglasuren; 17. Ute Wichels, Drahtschmuck; 18. Rima Görler, Stempel. 

Ein Blick in den Innenhof des Doms, wo am letzten Mai-Wochenende eine frühlingshafte Werk-Kunst-Schau stattfinden soll.

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