Samstag mehr Schau-Leute unterwegs

Werk-Kunst-Ausstellung: Eier-Unikate und Filz-Häschen

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Die schicken Stücke des 22-jährigen Tischlers Joshua Prange gefielen den Besuchern gut.

Verden - „Heute sind zwar noch mehr Schau-Leute als Käufer unterwegs. Aber viele kommen tags darauf wieder“, kommentierte eine Händlerin am Sonnabend das Geschehen auf der Werk-Kunst-Ausstellung im historischen Verdener Rathaus. Die Besucherzahl war aber aus Sicht der Organisatorinnen bereits zufriedenstellend und Parkplätze im Umkreis Mangelware.

Schon kurz nach Eröffnung um 11 Uhr war eine stattliche Zahl von Besuchern im Rathaus unterwegs. Die Ausstellungsroute führte sie zunächst ins Foyer hinein und von dort die Treppe hinauf in das obere Geschoss oder die kleine Treppe hinunter ins Untergeschoss. Für die richtige Mischung hatte wie in den Vorjahren das Organisatorinnen-Quartett mit Hannelore Schnitter, Bärbel Hesse, Renate Bertram und Jeanette Hammer-Coels gesorgt.

So waren Aussteller, die der Werk-Kunst-Ausstellung seit Jahren treu sind, ebenso zu finden wie einige „Neulinge“. „Das muss schon sein. Wir wollen den Ausstellungsbesuchern ja auch immer wieder etwas Neues bieten“, lautete der Tenor.

Die Werk-Kunst-Ausstellung, die immer im März und im November stattfindet und eine feste Fangemeinde hat, ist aber auch bei den Ausstellern beliebt. Sie schätzen das Ambiente im Verdener Rathaus und die durchweg hohe Qualität der Waren, auf die die Organisatorinnen mit Argusaugen achten. Der Konditor Nick van Heyningen gehört zu den Ausstellern, die der Veranstaltung seit Jahren die Treue halten. Und es sind vor allem Stammkunden, die sich zweimal jährlich auf seine „Kalorienteufelchen“ freuen und sich um seine Pralinen- und Schokoladenkreationen scharen, die, so eine Kundin, „eine Sünde wert“ seien.

Beliebt bei den Besuchern war Osterschmuck jeder Art, wie hier die kunstvoll verzierten Eier zum Aufhängen.

Ob Ansichten von Gebäuden, Atmosphärisches mit Meerblick oder Hasen im Liebestaumel, ob mittel-, großformatig oder auch winzig klein: Die Sehnsuchtsbilder und Miniwelten der Verdener Künstlerin Katja Priebe hatten ihre Premiere auf der Werk-Kunst. Priebe, von Beruf Technikerin für Raumgestaltung und Innenausbau, zeichnet seit etwa zwei Jahren die fantasievollen Bilder, die dem Betrachter nicht nur gefallen, sondern zugleich ganze Geschichten zu erzählen vermögen. Priebes Stand war auf Anhieb von interessierten Besuchern umringt, die sich über die Neuentdeckung freuten.

Zum zweiten Mal war Joshua Prange dabei. Der 22-jährige Tischler hat sich der künstlerischen Verarbeitung von Holz verschrieben. Seine stilvollen Stücke gefielen den Gästen wieder sehr.

Im österlichen Sortiment boten die Aussteller kunstvoll gestaltete Karten, Hasen und Küken aus Filz und Holz, farbenfrohe Kerzen, dekorative Naturgestecke, fantasievolle Anhänger und natürlich Eier in unterschiedlichen Größen und Farben – bemalt und besprüht, gefräst und gefärbt und sogar mit Stoff bezogen an.

Insgesamt sorgten 27 Aussteller dafür, dass es viel zu entdecken gab. An den Ständen hatten die Besucher folglich die Qual der Wahl. Nach einem erlebnisreichen Rundgang durch das Rathaus verführte das Ausstellungscafé, das diesmal von den Schützendamen aus Südkampen betrieben wurde, zu einer genussvollen Pause. - nie

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