Bieterphase für Haus am Burgberg geht in die zweite Runde

Wer bekommt den Zuschlag ?

Ein Haus in einem Garten am Verdener Burgberg.
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Die Hausnummer 62 wird bleiben. Alles andere ist Sache des Meistbietenden, der sich aber an die Bauvorschriften halten muss.

Die Bieterphase für das Haus am Burgberg Nr. 62 in Verden geht in die zweite Runde. 16 von 400 Interessenten sind noch im Rennen.

  • Das Haus am Burgberg Nr. 62 in Verdens bester Lage ist noch zu haben.
  • Nach der ersten Bieterwoche sind noch 400 Interessenten übrig.
  • Das Mindestgebot liegt bei 390000 Euro.

Verden – Das Haus am Burgberg Nr. 62 in Verdens bester Lage ist noch zu haben. Die erste Bieterwoche ist vorbei, inzwischen hat die zweite begonnen. Von den zunächst knapp 400 Interessenten sind 16 übrig geblieben, die ein Angebot abgegeben haben, das über dem Mindestgebot von 390 000 Euro liegt.

Verkäufer ist die Stadt Verden, die den Wert des Grundstückes samt abgängigem Wohnhaus mit Garage von einem Gutachter ermitteln lassen hat. Das Grundstück hat eine Größe von circa 1350 Quadratmetern, ist aber wegen der Hanglage nur in einem Teilbereich bebaubar.

Nicht mit so vielen Interessenten gerechnet

Jasmin Schroer vom Fachbereich Finanzen und Vermögen in der Stadtverwaltung hat beim Start des Bieterverfahrens nicht damit gerechnet, dass auch nur annähernd so viele bieten würden, wie anfangs Interesse gezeigt haben. „Egal, was der neue Besitzer plant, es wird teuer.“ Von der Sanierung bis zum Abriss und einer Neubebauung mit einem Einfamilien- oder einem Mehrparteienhaus sei ja alles möglich.

Das kleine Haus am Ende des Straßenzuges mit freiem Blick auf die Aller war jahrelang im Besitz der Stadt Verden. Bis vor Kurzem hat dort noch eine ehemalige Mitarbeiterin gewohnt. Als die auszog, war klar, dass es verkauft werden soll.

Entscheidung wohl erst in weiteren Bieterwochen

Wer von den 16 Interessenten am Ende den Zuschlag bekommt, wird sich wohl erst in weiteren Bieterwochen entscheiden. Jasmin Schroer und zwei weitere Mitarbeiterinnen im Fachbereich wissen um deren Pläne und sind letztendlich auch erstaunt, wie viele Interessenten tatsächlich schon sehr konkrete Pläne haben. „Es ist ein bunter Mix und darunter sind nicht nur Verdener. Schön zu sehen ist, dass sich alle mit der Bauaufsicht auseinandergesetzt haben, was zum Beispiel die Baugrenze und die Hanglage betrifft. Jeder Bieter hat die Zeit genutzt, um herauszufinden, was dort machbar ist.“

Für sie sind die tatsächlichen Angebote ein guter Schnitt, bedenke man die Preisfrage. Wer jetzt dabei bleibe, habe ein wirkliches Interesse. Immerhin gäbe es noch mehr bei der Bebauung zu beachten. Einige Bäume seien geschützt und dürften nicht gefällt werden.

Wie viel bisher geboten wurde, darf sie nicht verraten, nur soviel: „Es ist ein Stückchen mehr geworden.“ Und jede weitere Bieterwoche wird den Ertrag erhöhen. Gerechnet wird mit bis zu fünf Gebotsphasen.  

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