Welpenalarm bei Tanja und Klaus Graffunder: Die Schäferhündin Shameera und ihr Nachwuchs

Acht weiße Hundeknäuel

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Trautes Beisammensein im Garten: Die Züchter und die Familie von Vierbeinern.

Verden - Welpenalarm bei Klaus und Tanja Graffunder: acht kleine knuffige Wesen bringen zurzeit ordentlich Bewegung in das geordnete Leben der Verdener Familie. Für den quietschfidelen Nachwuchs gesorgt haben die siebenjährige weiße Schäferhündin der Familie „El Shameera von Genfbachtal“ und „Dari Intan Putih Cerdik“, aus der Zuchtstätte „White Obsession“ im niederländischen Beilen. Hundemama Shameera indes lässt sich kaum aus der Ruhe bringen. Auch wenn der Nachwuchs unentwegt bettelt, an ihren Zitzen nuckelt oder sie zum Spielen und Raufen auffordert, bleibt sie cool.

Bei ihrem vierten Wurf hat die schöne Hündin gleich acht niedliche Hundebabys, drei weibliche und fünf männliche Welpen zur Welt gebracht. Nachwuchs, der gezielt geplant war, der aber auch der letzte Wurf in Shameeras Leben sein soll. „Sie geht jetzt in Babyrente“, erzählt Tanja Graffunder, die ihre weißen Schäferhunde unter dem Namen „Of white Night“ züchtet.

Shameeras Mutterglück, so erzählt sie, habe am 11. März abends gegen 20 Uhr begonnen und natürlich hätten sie und ihr Mann der Hündin als Geburtshelfer beigestanden. „Die Babys sind im Stundentakt geboren, vier kleine Kerle zuerst und acht Stunden später waren alle Welpen da“, berichtet die Züchterin.

„Dank der engagierten Unterstützung unseres Tierarzts sind alle Welpen wohlauf und entwickeln sich sehr gut“, freut sich die Züchterin, während sich die Hundemama genügsam hinlegt und sofort die komplette Zwergenriege Richtung Milchbar wandert.

Für die Züchterin ist Hundenachwuchs immer eine besondere Herausforderung. Die Kleinen optimal zu pflegen und aufzuziehen ist ein verantwortungsvoller Fulltime-Job: „Die Kleinen aufwachsen, sie gedeihen zu sehen, entschädigt aber für alle Mühe. Ich könnte ihnen den ganzen Tag zuschauen“, sagt Tanja Graffunder. Von ihrem Mann Klaus wird sie tatkräftig unterstützt.

Sorge, für alle Hundebabys ein gutes Zuhause zu finden, hat die Züchterin nicht. Bis auf einen Welpen sind bereits alle vermittelt. Interessenten, so sagt sie, hätten sich schon genügend gemeldet, „doch einigen mussten wir eine Absage erteilen“.

Tanja Graffunder hatte nämlich nicht immer den Eindruck, dass das zukünftige Lebensumfeld für den kleinen Vierbeiner passt. „Diese Rasse ist nichts für jedermann. Der weiße Schäferhund ist ein wunderbarer Hund, aber er will beschäftigt sein und er ist sicher nicht als Sofahund geeignet. Auch in Zwingerhaltung wird keiner unserer Hunde vermittelt.“

Warum sie ihre insgesamt drei Zuchthündinnen so liebt, kann Graffunder genau sagen. „Sie sind einfach faszinierend und so arbeitsfreudig. Die Hunde sind mein großes Hobby, mit dem ich mich täglich mehrere Stunden beschäftige.“ Sie sei halt ein Hundemensch und ein großer Fan dieser Rasse. Bei der Zucht der hierzulande nicht sehr verbreiteten weißen Schäferhunde gehe es ihr daher nicht ums Geld verdienen, betont sie.

Auch die Schönheit der Tiere sei nicht erstrangig. „Bei mir stehen zunächst einmal Gesundheit, Wesensstärke und Freundlichkeit an vorderster Stelle.“ Zur Zucht gehört natürlich auch der Tag, an dem die Welpen ausziehen werden. Aber hier bleibt die Züchterin entspannt. „Ich werde vielleicht ein bisschen traurig sein, aber weinen werde ich sicher nicht. Ich weiß schließlich, dass die Kleinen alle in ein gutes neues Zuhause kommen, was letztlich auch wichtig und entscheidend für ihre Entwicklung ist.“

nie

Weitere Informationen unter www.of-white-night.de

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