Weiterhin Wartezeiten: Zulauf auf Abfallhöfen hält an

Während die Täter nach illegaler Müllentsorgung gefasst werden konnten, hält der Zulauf auf den Abfallhöfen an. Wie hier in Verden ist Mundschutz erforderlich.
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Während die Täter nach illegaler Müllentsorgung gefasst werden konnten, hält der Zulauf auf den Abfallhöfen an. Wie hier in Verden ist Mundschutz erforderlich.

Verden – Die Abfallflut hält kreisweit an und führte in den vergangenen Wochen immer mal wieder zu illegaler Müllentsorgung in der Landschaft. Erfreulicherweise konnten die Verursacher aufgrund von Hinweisen aufmerksamer Bürger zur Verantwortung gezogen werden, heißt es in einer Mitteilung aus der Kreisverwaltung. Je nach Abfallart handele es sich dabei nicht nur um eine Ordnungswidrigkeit, sondern sogar um eine Straftat, so der Landkreis.

Veranstaltungen fallen reihenweise aus, Urlaubsreisen sind nur eingeschränkt möglich – viele nutzen die neu gewonnene Freizeit offenbar, um endlich mal den Keller auszuräumen oder den Garten auf Vordermann zu bringen. Das führte bundesweit zu einem regelrechten Ansturm auf die Abfall- und Wertstoffhöfe. Dies gilt nach Angaben der Kreisverwaltung auch für den Landkreis Verden.

Obwohl die Abfallhöfe im Frühjahr bedingt durch das Coronavirus-Geschehen teilweise für mehrere Wochen geschlossen blieben, waren im ersten Halbjahr gegenüber 2019 fast 25 Prozent mehr Kundenbewegungen zu bewerkstelligen. Für Oyten stieg die Zahl im Mai der Mitteilung zufolge sogar auf das Vierfache des Vorjahresmonats. „Das bedeutet nun schon seit Monaten Schwerstarbeit für die Mitarbeiter der Abfallhöfe, die zum Teil durch Kollegen aus der Kreisverwaltung unterstützt werden, um die gewohnten Öffnungszeiten trotz der gestiegenen Hygieneanforderungen gewährleisten zu können“, berichtet Henning Koröde, Sachgebietsleiter Abfall beim Landkreis Verden.

Inzwischen hätten alle Abfallhöfe des Landkreises wieder im gewohnten Umfang geöffnet. Dennoch könne es manchmal zu Wartezeiten kommen, so Koröde. Die Kreisverwaltung erneuere daher ihren Appell an alle Kunden, erst nach Aufforderung des Personals aus dem Fahrzeug auszusteigen, den Mindestabstand von 1,50 Meter einzuhalten und während der Anlieferung einen Mundschutz zu tragen. „Damit schützt man sich und andere und trägt zu einem reibungslosen Ablauf und kurzen Wartezeiten bei“, erklärt Koröde.

Darüber hinaus bittet der Landkreis der Pressemitteilung zufolge, Kleinstmengen einzelner Abfälle nach Möglichkeit zunächst zu Hause zu sammeln und in den besucherärmeren Wintermonaten abzugeben. „Manche besuchen den Abfallhof nur, um einzelne Leuchtmittel zu entsorgen“, weiß Koröde aus der Abfallhofpraxis der vergangenen Wochen. Auch für die Entsorgung von Altglas stünden alternativ rund hundert Containerstellplätze im Kreisgebiet bereit, was die stark frequentierten Abfallhöfe etwas entlasten würde.

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