Weihnachtsmarkt in der Verdener Innenstadt stimmt ein auf den Advent

Es fehlt nur noch der Schnee

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Mandy Behrendt und Vanessa Hehl verkaufen Produkte, die in der Schülerfirma der Klaus-Störtebeker-Schule entstanden sind.

Verden - Der Rathausvorplatz und die Große Straße sind wieder von Mandel-, Glühwein- und Tannenduft erfüllt. Das Podest ist in diesem Jahr mit einer lebensgroßen Weihnachtskrippe geschmückt.

Der Inhaber der Crêperie, Horst Kühn aus Verden, ist mit vollem Eifer und viel Freude dabei, den Leuten seine Crêpes zu servieren. Er sagt: „Mir geht es dieses Jahr nicht nur darum zu verkaufen, sondern es auch mal lockerer angehen zu lassen, um in Weihnachtsstimmung zu kommen.“

Der Verdener Wunschbaum wird dieses Jahr wieder sehr in Anspruch genommen. Sigrid Teubert aus Verden ist gerade dabei, einen Kinderwunsch vom Baum zu picken, auch wenn ihr die meisten Geschenke sehr kostspielig erscheinen. „So langsam tritt bei mir die Weihnachtsstimmung ein, Schnee darf natürlich nicht fehlen.“

Heinz und Christa Nösel aus Barme freuen sich wieder besonders auf den Fischstand, dem sie all die Jahre treu geblieben sind. „Der verlockende Riesenbackfisch schmeckt einfach super“, schwärmt Heinz Nösel.

Die Kindertagespflege Zwergen-Nest hat ein Spiel vorbereitet, bei dem es darum geht, die „goldene Nuss“ in einer großen Schale mit Heu zu finden. Dafür darf sich der Gewinner ein großes Geschenk aussuchen. Die Einnahmen gehen an die Kindertagespflege, die von dem Geld neue Spielzeuge für die Kleinen kaufen will.

Die Schülerfirma der Klaus-Störtebeker-Schule stellt die Produkte ihrer vier Abteilungen vor, in denen handwerklich gearbeitet wird. In der „Byte Art“ geht es um Holz. „Es werden ordentliche Linien aufs Holz gezeichnet, um ein Vogelhäuschen herzustellen“, erklärte Vanessa Hehl aus Verden. Die „Cotton Art“ beschäftigt sich mit Textildruck und Stickerei, wie Nikolausstrümpfe zum 6. Dezember oder selbst gemachte Kuscheltiere.

Bei „Pott Art“ werden Honigtöpfe und Schalen hergestellt, die sich sehr gut zur Dekoration eignen würden, sagt Mandy Behrendt, die gemeinsam mit Vanessa Verkaufsdienst hat. In der letzten Abteilung werden Marmeladen in vielen Geschmacksrichtungen hergestellt. Die Firma hat sogar extra eine Weihnachtsmarmelade entwickelt. Die beiden Schülerinnen hoffen, dass ihr Stand gut angenommen wird und viele die Arbeiten kaufen. „Auf Weihnachten freuen wir uns schon sehr, obwohl der Schnee momentan schon fehlt.“

cn

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