Festliche Stimmung ab dem 21. November

Weihnachtsmarkt mit Regeln

Klaus Schwarze, Ben Jayman und Hüseyin Tavan (v.l.) mit dem neuen Regelwerk, das an den Eingängen des Weihnachtsmarktes platziert werden soll. - Foto: Niemann

Verden - 31 Tage Hüttenzauber, Gemütlichkeit, strahlende Kinderaugen, Lebkuchen- und Mandelduft, Lichterschein und 100 Weihnachtsbäume: Dafür steht der Verdener Weihnachtsmarkt, der am Montag, 21. November, startet und bis Mittwoch, 21. Dezember, Anziehungspunkt für Groß und Klein sein wird. Die Vorbereitungen sind angelaufen, schließlich musste die Liste mit den Ausstellern bereits Ende September fertig sein. Organisiert wird der Weihnachtsmarkt zum fünften Mal vom Verein „Veranstaltungen für Verden“.

Nach Auskunft der Veranstalter wird es Neues und Altbekanntes geben. „Der Weihnachtsmarkt wird wieder familienfreundlich und anheimelnd sein“, hieß es im Pressegespräch mit Hüseyin Tavan, Ben Jayman, Klaus Schwarze und Kerstin Wecky. Das soll beispielsweise mit einer sechs Meter hohen Tanne, einer lebensgroßen Weihnachtskrippe auf dem Podest, den Besuchen und Aktionen mit Schneemann Herr Lehmann erreicht werden. Wer mag, kann sich mit lebensgroßen Figuren fotografieren lassen. Das tägliche Öffnen des Weihnachtskamins und die vielen Programme mit regionalen und überregionalen Künstlern, örtlichen Chören und Vereinen sowie Institutionen und karitativen Einrichtungen runden das Programm ab.

Die Bühne wird optisch ansprechend links vom historischen Rathaus positioniert und die Hütten der Aussteller sowie die Stände der Gastronomie in Richtung Herrlichkeit aufgebaut. Außerdem wird erstmals im Rathausbereich ein großflächiges Lichternetz gespannt, damit der Weihnachtsmarkt noch in sich geschlossener gemütlicher wirkt.

16 kreative, teils wechselnde, Kunsthandwerker und Hobbykünstler, 15 gastronomische Anbieter und ein Kinderfahrgeschäft haben die Veranstalter bisher verbindlich verpflichtet. Doch auch kurzentschlossene Aussteller sowie Kleinkünstler haben noch eine Chance, einen Platz auf dem Weihnachtsmarkt zu ergattern. Das Angebot der Aussteller wird als breit aufgestellt beschrieben: „Vom Weihnachtsmarktklassiker Stricksocken über anspruchsvolle Malerei oder modische Gebrauchsartikel bis hin zu Steinen, Perlen oder Duftkugeln wird vieles feil geboten, was in die Jahreszeit und auf einen Weihnachtmarkt passt.“

Dass das Rahmenprogramm eine noch wichtigere Rolle als in den Vorjahren spielen wird, unterstrich Ben Jaymann, der immer ab 16 Uhr das Bühnenprogramm moderieren wird. So hätten neben Verdener Realschülern auch der Grundschulchor der GS Sachsenhain ihre Teilnahme zugesagt. Weiter werde es auf der Marktmeile täglich ab 18 Uhr Livemusik geben und interessierten Verdener Geschäftsleuten werde Gelegenheit zu „Shopping-Tipps zur Weihnachtszeit“ gegeben. Jayman wies auch auf die Beteiligung von weiteren Chören, Märchenerzählerin, Vorlesern oder auf die Besuche des „Weihnachtsmanns“ mit seinen Ponys hin.

„Am 6. Dezember ist auch der Nikolaus vor Ort und wird von 15 bis 16 Uhr die Kinder beschenken“, versprachen die Organisatoren, und dass die Weihnachtsbäume am 21. Dezember wieder für den guten Zweck zum Verkauf stünden.

Laut Aussage des Vorstands ist der Verdener Weihnachtsmarkt ein Publikumsmagnet, der jährlich eine nicht zu beziffernde Anzahl von Besuchern zu einem Bummel locke. „An manchen Tagen gab es kaum ein Durchkommen. Daran wollen wir natürlich anknüpfen“, so Tavan, der ebenso wie seine Mitstreiter, auch an der Veranstaltungsdauer festhalten will, da sich sonst weder Kosten noch organisatorischer Aufwand rechnen würden.

Eröffnet wird der Weihnachtsmarkt im festlichen Rahmen am Montag, 21. November, um 17 Uhr, auf dem Rathausplatz. Nach der offiziellen Eröffnung, bei der auch die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt eingeschaltet wird, startet Bäckermeister Horst Rotermundt den schon traditionellen Verkauf von Verdener Domstollen zugunsten der Kindertagesstätte der Domgemeinde in der Wilhelmstraße.

Erstmals wird es in diesem Jahr ein Benimm-Regelwerk mit acht Marktregeln für den Platz vor dem Rathaus geben. Beispielsweise hatten im Vorjahr auf dem Rathausplatz die Hinterlassenschaften von Hunden für Unmut gesorgt. Das soll unter anderem nicht mehr passieren. 

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