Wechsel im Vorstand: Letzter Juristenball unter Führung von Randolf Friedrichs

Ende einer Ära gefeiert

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Der aktuelle Vorstand der Verdener Juristengesellschaft (v.l.): Lutz G. Sudergat, Dr. Michaela Brunssen, Sybille Gerstmayr und der scheidende Präsident Dr. Randolf Friedrichs.

Verden - Eine Bastion Verdener Tanzkultur ist er, der Ball der Verdener Juristengesellschaft. Zum 17. und vorerst letzten Mal lag die Federführung in Händen des Präsidenten der Vereinigung, Dr. Randolf Friedrichs. Er konnte zusammen mit seinen Vorstandskollegen wieder zahlreiche Gäste aus nah und fern begrüßen.

Erstmals seit sechs Jahren wurde nicht in der Stadthalle, sondern im Niedersachsenhof getanzt. „Wir haben uns gefreut, dass die Gästezahl wieder angestiegen ist“, zog Friedrichs, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht und Notar sowie Partner der Sozietät Berner/Fischer in Verden, ein positives Resümee. Augenzwinkernd mutmaßte er, warum das Fest nach wie vor so viele Gäste anzieht, insbesondere außerhalb der Gilde der Rechtskundigen: „In Verden werden nach der neusten Statistik mehr Prozesse geführt als im Niedersachsenschnitt. Vermutlich suchen daher viele Gäste die Nähe zu einem Anwalt.“

Überraschend für viele Gäste kündigte Friedrichs an, letztmalig als Präsident der Juristengesellschaft Gastgeber des Balles zu sein. Ursprünglich im Grünen Jäger beheimatet, wechselte der Ball von 2010 bis 2015 in die Stadthalle. Immer war Friedrichs als Vorsitzender der Juristengesellschaft gesamtverantwortlich und für die Einladungen zuständig.

Friedrichs dankte seinen Vorstandskollegen, Dr. Michaela Brunssen, Vorsitzende Richterin am Landgericht, Lutz G. Sudergat, Chefsyndikus der Kreissparkasse, und die Verdener Anwältin Sybille Gerstmayr für die kollegiale Zusammenarbeit und Mühen, die alle für die Organisation des Balles immer wieder auf sich genommen haben. „Leider konnten wir ihn trotz diverser Versuche und unserer Ansicht eigentlich zwingender Argumente nicht mehr zum Weitermachen überreden“, brachte Schriftführer und Pressesprecher Sudergat das Bedauern der Vorstandskollegen über das Ende von Friedrichs‘ Amtszeit zum Ausdruck.

Der ausgelassenen Stimmung tat das aber an diesem Abend keinen Abbruch. Begrüßen konnten Friedrichs und seine Vorstandskollegen wieder Gäste aus den höchsten Justizkreisen, unter anderem Richterinnen und Richter vom Verdener Landgericht, dem Oberlandesgericht Celle und sogar dem Bundesarbeitsgericht. Auch Vertreter aus regionaler Verwaltung und Wirtschaft zählen zu den treuen Gästen des Balls.

Viel Lob gab es für die Formation Graffiti. „Eine Band, die sich super auf das Publikum einstellen kann“, war ein viel gehörtes Lob. Sie traf mit ihrer Musik-Auswahl den Geschmack der Gäste offenbar so gut, dass diese bei bester Stimmung bis in den frühen Morgen das Tanzparkett einnahmen. „Noch nie konnten wir so viele junge Gäste begrüßen“, freute sich Vizepräsidentin Brunssen. „Das ist immer der schönste Lohn, wenn die Gäste tanzbegeistert für beste Stimmung sorgen“, zeigte sich auch Gerstmayr zufrieden.

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