Bäume werden wie versprochen gepflanzt

Bundesstraße 215: Linde und Ahorn warten schon in Walle

Kurzer Zwischenstopp: Silberlinde und Spitzahorn sollen auf den Inseln an der Bundesstraße 215 in Walle wachsen.
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Kurzer Zwischenstopp: Silberlinde und Spitzahorn sollen auf den Inseln an der Bundesstraße 215 in Walle wachsen.

Es sieht ein bisschen so aus, als würden Ahorn und Linde schon mal vorsichtig um die Ecke gucken, sozusagen halbliegend in Lauerstellung sich fragend, ob es sich hier in Walle wohl gut wachsen lässt.

Verden-Walle – Bäume in Walle, willkommen sind sie auf jeden Fall. Im Frühjahr verschoben soll nun, wie versprochen, im Herbst die Pflanzung nachgeholt werden. Die Ortschaft bekommt mehr grün links und rechts der Bundesstraße 215.

Ortschaft Walle: An der Bundesstraße werden 31 Bäume gepflanzt

Was sich da am Waller Ortsrand wie an einer Perlenschnur aufgereiht versammelt, 31 robuste Bäume der Marke Silberlinde und Spitzahorn, wechselt in den nächsten Tagen ein paar Meter weiter in die Bauminseln entlang der B215. Linde und Ahorn sind es nicht ohne Grund, die sich breit und hoch machen sollen: „Wir haben in Absprache mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr uns für diese Sorten entschieden. Die Bäume sind robust, bilden eine kompakte Krone und lassen sich, wenn notwendig, gut zurückschneiden“, erklärt Silke Schwarz vom Fachbereich Straßen und Stadtgrün. Mit Blick auf den Klimawandel zeigen sich beide Sorten zudem ausdauernd resistent gegen heiße Sommer.

Linde und Ahorn: Robuste Sorten im Klimawandel

Mit der Anpflanzung der Bäume schließt sich ein Kapitel, das mit dem kompletten Umbau der Waller Ortsdurchfahrt vor zweieinhalb Jahren seinen Anfang genommen hatte. Die Straße deutlich schmaler, Geh- und Radwege erheblich breiter, so wollten es die Menschen in Walle, so wurde es von der zuständigen Landesbehörde umgesetzt. An alles wurde gedacht, sogar an Querungshilfen, die die Fußgänger sicher über die Straße bringen, hieß es nach Ende der Arbeiten.

Keine Bäume für Walle? Vor einem halben Jahr waren Linde und Ahorn ausverkauft

An alles? „Was fehlt, sind allerdings die Bäume“, hob Ortsbürgermeister Detlef Peterson im Frühjahr mahnend den Finger. „Kommt noch“, beruhigte Fachbereichsleiter Rainer Kamermann die Gemüter. „Bei den Planungen für den Rück- und Umbau der Bundesstraße sind die Anpflanzungen in den Inseln sogar ein wesentliches Kriterium, um der Straße ihr neues Gesicht zu geben“, hieß es. Die Erklärung für den ausdauernden Leerstand in den Inseln war indes denkbar einfach. Die Gärtnerei hatte Lieferengpässe. Es gab damals weder Ahorn noch Linde.

Landesbehörde pflanzt, die Stadt Verden pflegt die jungen Bäume

Nun sind sie da, knapp fünf Meter hoch, zwar nicht mehr grün, dafür aber schillernd bunt in allen Farben des Herbstes. Zuständig für Kauf und Anpflanzung ist die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. „Wir werden die Bäume in den kommenden Tagen in die Inseln setzen“, sagt Fachbereichsleiter Tim Lührsen. Danach ist wieder die Stadt gefragt, wird sich im Gegenzug um Pflege und Wässerung des „Geschenks“ kümmern. „So ist es abgesprochen“, sagt Silke Schwarz.

Von Markus Wienken

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