Jury kürt schönste Festwagen und Fußgruppen beim Domweih-Umzug

Waldelefant trottet zum Sieg

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Der Waldelefant überzeugte die Jury.

Verden - Ur-Menschen, Sixties, Greise, Energieerzeugung, Tierisches: Das sind nur wenige der rund 70 thematischen Beiträge, die am Sonnabend von den Teilnehmern beim von Thomas Stahlberg moderierten Domweihfestzug dargestellt wurden.

Tausende von Zuschauern beklatschten die Aktiven, die sich in der Verdener Innenstadt durch ein enges Menschen-Spalier schlängeln mussten. Von oben regnete es – zum Glück – nur Bonbons, Kekse und andere Leckereien auf die Zuschauer, die teils dicht gedrängt in Zweier- und sogar Dreierreihen standen. Es wollte sich schließlich jeder einen Platz mit guter Sicht und in bester Position sichern. Musikkapellen heizten die Stimmung an, auch das Wetter trug mit viel Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen zur guten Laune bei. Ja, es herrscht wieder der alljährliche Ausnahmezustand in der Allerstadt! Die 1031. Domweih, das herausragende Ereignis im Verdener Veranstaltungskalender, ist eröffnet und Tausende von Besuchern feiern mit. Als Startsignal dienten am Sonnabend zunächst die drei mächtigen Böllerschüsse und schon kannten die Verdener kein Pardon mehr. Um 14.55 Uhr – also noch fünf Minuten vor der offiziellen „Domweihzeitrechnung – ergriff zunächst Bürgermeister Lutz Brockmann das Wort. Er sprach von der Domweih als der wichtigsten Verdener Jahreszeit und gab mit dem obligatorischen „Prost Domweih“ den Run auf die Festmeile frei.

Alle ,,Fünfe mal gerade sein lassen“ lautet nun der Slogan für die kommenden Tage und Nächte, denn bis Donnerstag befindet sich die Allerstadt samt ihrer Bevölkerung im Ausnahmezustand. Allerdings war schon vor der offiziellen Eröffnung pures Vergnügen angesagt: Ab 13.30 Uhr hatte sich der traditionelle Domweihumzug durch die Straßen der Allerstadt geschlängelt.

Rund 70 Wagen und Fußgruppen waren diesmal beteiligt und haben den Publikumsscharen ein unterhaltsames Schauspiel beschert. Originalität war jedenfalls Trumpf bei den meisten Beiträgen, die der „Ouvertüre“ des Zuges, den „ Verdener Gesetzeshütern hoch zu Stahlross“ folgten. Unmöglich, jeden einzelnen Beitrag gebührend zu würdigen. Bei der Bekanntgabe der Preisträger des diesjährigen Umzugs im Tanzzelt, hatte die Feierstimmung dann bereits ihren ersten Siedepunkt erreicht: die Jury mit Rica Ahrens, Pascal Wöbse und Carina Ulrich hatte die Aufgabe, aus dem Teilnehmerfeld den schönsten Festwagen und die beste Fußgruppe auszusuchen.

Das Rennen bei den Festwagen haben die Mitglieder vom Verband deutscher Soldaten zu Neddenaverbergen mit dem Beitrag „Waldelefant von Neddenaverbergen“ gemacht. Zweiter wurden die Mitarbeiter der Firma Mars mit dem Motto „Dreamies –Snack Attack“ vor dem Abi-Jahrgang 1991 am Verdener Domgymnasium mit „Wir haben es weit gebracht“. Bei den Fußgruppen hat nach Meinung der Jury die  Propsteigemeinde Verden mit „Die Engel von St. Josef“ Siegerpotenzial, gefolgt von den Schlümpfen, Rollsportverein Verden mit „Schlumpfige 60 Jahre Rollsport“ und der Stadtwaldfarm Verden mit „Tierisch gute Laune“. Alle Gruppen waren eine Klasse für sich. nie

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