Treffen der „Jungen Botschafter“ in der Rhön: Der Verdener Martin Skorupa bereitet sich auf sein Auslandsjahr vor

Vorfreude auf abenteuerliche Zeit in den USA

Bei Kaffee und Kuchen sprachen Christina Jantz-Herrmann und Martin Skorupa über das Jahr in den Staaten. - Foto: Bonschi

Verden - Die Aufregung steigt. Bis Martin Skorupas Flieger abhebt, sind es nur noch ein paar Wochen. Im August bricht der Verdener als Stipendiat des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP) für ein Jahr als „junger Botschafter“ in die USA auf. Auf das, was da auf ihn zukommt, wurde Skorupa mit den anderen Stipendiaten bereits in einem Treffen mit einem kulturellen Training vorbereitet.

In der Rhön war diese erste Begegnung der Austauschgruppe. Der junge Verdener freute schon im Vorfeld darauf. „Schließlich beginnt bei uns allen eine aufregende und abenteuerliche Zeit und der Start dafür ist in Geisa“, berichtete er. Die SPD-Bundestagsabgeordnete für Verden und Osterholz, Christina Jantz-Herrmann, hatte den Verdener für das gemeinsame Stipendium des Bundestags mit dem US-Kongress nominiert. Damit hat sie auch die Patenschaft für das Jahr übernommen.

Ein volles Programm hatten die PPP´ler auf dem Seminarplan. „Im Vorfeld erhielt ich schon die Agenda des Seminars, war dementsprechend gespannt und konnte es kaum erwarten, berichtet Skorupa.

Die Regierungssysteme wurden ebenso behandelt wie die anstehende Präsidentschaftswahl. „Ein spannendes Thema, da wir die Wahlen persönlich in den USA miterleben werden.“ Außerdem wurden den angehenden Austauschstudenten und -schülern Tipps an die Hand gegeben, wie sie sich gut in die amerikanische Kultur integrieren können. „Das war hilfreich, um nicht in Fettnäpfchen zu treten und um einen guten ersten Eindruck von uns zu schaffen“, meint der Verdener.

„Großer Bestandteil des Seminars war auch die Geschichte Deutschlands“, erinnert sich Skorupa, „wir besuchten die Gedenk- und Begegnungsstätte Point - Alpha, machten eine Wanderung am ehemaligen Grenzstreifen der DDR und sprachen mit Zeitzeugen. Ein sehr interessantes Thema, dass uns vor allem durch ihre Erzählungen zum Nachdenken anregte. Neben dem politischen und geschichtlichen Programm besprachen wir natürlich auch unsere Aufgaben als ,junger Botschafter’.“

Nebenbei lernten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer untereinander besser kennen und fanden im Verlauf des Seminars auch als Gruppe zusammen, um sich in dem folgenden Jahr gegenseitig unterstützen zu können, berichtet die Abgeordnete in einer Pressemitteilung. „Ich bin schon gespannt, wie Martin sich einleben wird, und bleibe mit ihm in engem Kontakt. Er ist ein aufgeschlossener junger Mann, der unser Land in den USA gut repräsentieren wird. Ich übernehme solche Patenschaften immer sehr gerne und freue mich schon auf die nächsten Stipendiaten, die sich für 2017/2018 bewerben“, erklärt die Bundestagsabgeordnete.

Mehr Informationen zum Parlamentarischen Patenschaftsprogramm gibt es im Internet unter www.bundestag.de/ppp oder im Büro von Christina Jantz-Herrmann per Email an christina.jantz@bundetag.de.

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