Voltigierer aus neun Nationen wollen die beste Nationalmannschaft stellen

Weltklasse vor dem Rathaus

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Lutz Brockmann, Fritz Prommersberger, Jessica Lichtenberg, Rainer Kiel und Jacques Ferrari beim Eintrag ins Goldene Buch.

Verden - Von Erika Wennhold. Welch Glanz auf Verdens neuem Rathausplatz. Zwei Weltmeister im Voltigieren werden vom Publikum gefeiert: Einzelvoltigierer Jacques Ferrari und die Trainerin des Voltigier-Weltmeister-Teams RSV Neuss-Grimlinghausen, Jessica Lichtenberg. Zuvor waren neun Nationalmannschaften mit ihren Hymnen und Fahnen feierlich und einzeln auf den Platz gekommen, um von Turnierleiter Fritz Prommersberger und Bürgermeister Lutz Brockmann herzlich willkommen geheißen zu werden.

Tja, und wann kommen schon einmal Weltklassesportler nach Verden? Klar, immer, wenn es etwas mit Pferden zu tun hat. In diesem Falle sprechen Insider gar von einer besonders innigen Beziehung zwischen Pferd und Mensch. Die Equipe-Chefinnen aus den USA, der Schweiz und Deutschland bezeichneten diese Sportart wie einen gemeinsamen Tanz zwischen Pferd und Mensch. Es sei viel Emotion dabei, aber auch Spannung und Tempo. Mit dem Training beginnen sollte man mit etwa sechs Jahren. Nicht früher, aber auch nicht später: „In diesem Alter hat man noch keine Angst.“ Das Vertrauen zum Pferd wachse von allein.

Und wie aus den spielerischen ersten Balanceübungen im Kindesalter sportliche Höchstleistungen bei den Erwachsenen werden, davon kann man sich am Wochenende auf dem Gelände der Niedersachsenhalle ein Bild machen – Gänsehaut-Feeling garantiert.

Auch deshalb, weil beim International Vaulting Competitions Nations Cup die besten Nationalmannschaften gekürt werden und es für einige noch um die Qualifikation für die Europameisterschaft in sechs Wochen in Aachen geht.

Doch gestern Abend standen erst einmal Entspannung und ein Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Verden im Mittelpunkt, in das sich Jacques Ferrari und Jessica Lichtenberg verewigten. Auf dem Rathausplatz hatte zuvor die Show-Gruppe des Reitvereins Hülsen für Unterhaltung gesorgt. Alina Hogrefe zeigte ihr Können im Voltigieren auf einem Zebra, das unter seinem Fell menschliche Züge hatte, aber im Disco-Tanz unschlagbar war.

Dann kam man sich auf einer kleinen Party näher. Anknüpfungspunkte zwischen den Sportlern aus der Tschechischen Republik, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Italien, Schweden, Schweiz und den USA gab es sicher genug. Die Musik dazu machte die Band The Fallen Stars mit Rock aus Amerika.

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