Volksbank Aller-Weser schließt sechs Servicestellen / Bilanzsumme gestiegen

Internet wird Hauptgegner

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Die Volksbank-Vorstandsmitglieder Wolfgang Dreyer, Elmar Eich und Stefan Ullmann mit der Referentin Prof. Dr. Jutta Rump.

Landkreis - Eine positive und erfolgreiche Entwicklung mit einigen Wermutstropfen präsentierte die Volksbank Aller-Weser bei der Vertreterversammlung in der Stadthalle Verden. Zum 30. September müssten im Hinblick auf Demografie, Internet, Kostenentwicklung und Niedrigzinsphase laut Volksbank-Vorstand Wolfgang Dreyer sechs Servicestellen geschlossen werden.

Auf die jüngsten, rasanten Entwicklungen im Bankensektor reagiere der Vorstand mit einer konsequenten Doppelstrategie, so Dreyer. Neben dem Ausbau von Geschäftsstellen und der Erweiterung des Onlineangebots müssten insgesamt sechs Servicestellen geschlossen werden. Neben Bendingbostel, Völkersen, Hoyerhagen und Schweringen seien auch Hassel und Westen betroffen.

Die Mitarbeiter – bislang allesamt Halbtagskräfte – würden in den größeren Geschäftsstellen und Kundenservicecentern benötigt, um bessere Servicezeiten und eine höhere Beratungsqualität anzubieten. Die Kunden in den betroffenen Geschäftsstellen würden in Zukunft von den bekannten Ansprechpartnern beraten – mit einem umfassenden Leistungsangebot, betonte Dreyer.

Für eine Übergangszeit werde die Volksbank Aller-Weser den betroffenen Kunden einen Bargeld-Bringservice anbieten. „Erklärtes Ziel ist es, die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit durch ökonomische, tragfähige Strukturen auch in Zukunft zu erfüllen. Eine nachhaltige und zukunftsorientierte Denkweise ist unabdingbar, um die Beratungsqualität mit qualifizierten Mitarbeitern zu stärken“, erklärte Wolfgang Dreyer. „Wir sind somit weiterhin in der Fläche aktiv“, sagte das Vorstandsmitglied. Jetzt aber sei es Zeit für einen konsequenten Schnitt, der übrigens vor wenigen Wochen für den Standort Hassel in einem Zeitungsbeitrag noch verneint worden war.

Das Vertrauen in die Volksbank nehme zu, verkündete Dreyer stolz. Der Mitgliederbestand habe sich um 614 auf 14045 Mitglieder erhöht – somit sei die Volksbank Aller-Weser die stärkste, mitgliederorientierte Bank in der Region. Dass sich die Teilhaberschaft mehrfach lohne, sei an der erneut attraktiven Dividende von sieben Prozent zu erkennen. Die Mitarbeiter sind wichtiger Bestandteil der Volksbank: Zum Jahresende 2014 habe die Volksbank Aller-Weser 171 Mitarbeiter beschäftigt, davon seien 14 in der Ausbildung und einer im dualen Studium.

Über die geschäftliche Entwicklung freuen sich der Aufsichtsrat und Vorstand gleichermaßen, denn die Bilanzsumme stieg um 1,6 Prozent auf 650,4 Millionen Euro. 2014 wuchs das Kreditvolumen um 8,4 Prozent auf 333,5 Millionen Euro. Bei dem Vermittlungsgeschäft konnte die Bank sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessern: Durch erhöhte Erträge im Wertpapiergeschäft und der Dienstleistungsvermittlung konnte ein verbesserter Provisionsüberschuss von 5,434 Millionen Euro erzielt werden. Im Vorjahr lag die Summe bei 4,7 Millionen.

Die Vermögenslage der Voba sei als überdurchschnittlich gut zu bezeichnen. Das Eigenkapital habe sich auf 75,8 Millionen Euro erhöht und betrage 11,6 Prozent der Bilanzsumme.

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