Vierbeiner waren bei der Herbstprüfung des Schäferhundevereins erfolgreich

Alle mit Bravour bestanden

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Die Teilnehmer und ihre Hunde waren erfolgreich bei sämtlichen Fährten der Herbstprüfung.

Verden - Auf dem hervorragenden Fährtengelände waren alle Teams bei der Herbstprüfung des Schäferhundevereins Verden erfolgreich. Die komplizierteste Strecke führte über 1800 Schritte, in der sieben Gegenstände aufgespürt werden mussten – für Aron und Herrchen Danny Becker kein Problem.

Morgens um 8 Uhr ging es bei noch sehr regnerischem Wetter in die Fährte. Den Anfang machte Angelika Wuschisch-Gerrietzen mit Pablo zur Fährtenprüfung 1, Maria Hellmann mit Maria Magdalena sowie Ann-Christin Gerrietzen mit Ares zum Teil A der Internationalen Prüfungsordnung (IPO) 1.

Die Hunde mussten eine Strecke von etwa 300 Schritten absuchen und auf die darauf befindlichen zwei Gegenstände verweisen. Martina Becker mit Kenja und Jessica Herber mit Noxx, starteten in der höchsten Vielseitigkeitsprüfung, der IPO 3. Die beiden Hunde mussten eine Fährte von etwa 600 Schritten, verteilt auf fünf Geraden, absuchen und hierbei drei Gegenstände verweisen. Die längste Fährte mit etwa 1800 Schritten und komplizierter Streckenführung musste Danny Becker mit seinem Hund Aron bewältigen, wobei Aron hier sieben Gegenstände aufspüren musste.

Eine andere Form der Nasenarbeit bewältigten Matthias Dieker mit Arco und Janina Kämpfert mit Vitou in der so genannten Stöberprüfung 1. Die Hunde mussten auf einem abgesteckten Feld zwei Gegenstände aufsuchen, die vom Leistungsrichter zuvor dort wahllos abgelegt wurden. Auch hier waren beide Teams erfolgreich.

Wieder auf dem Hundeplatz angelangt, zeigten dann die Begleithunde-Teams Bettina Schäfer mit Aika und Gudrun von Laer mit Gomez ihr Können und absolvierten erfolgreich die erste Hürde zur Begleithundeprüfung. Auch die zweite Hürde, in dem der Hund seine Umwelt- und Verkehrssicherheit sowie den Umgang mit anderen Hunden und Menschen beweisen muss, wurde im Laufe des Tages von beiden Teams erfolgreich absolviert.

Vier Mitglieder der Ortsgruppe, Lutricia Düren, Jana Haevecker, Daniel Kastner und Jürgen Gerrietzen, lernten viel über gesunde und artgerechte Hundehaltung und -erziehung. Alle haben mit Bravour bestanden.

Es folgte der Teil der Unterordnung, den die Teams auf dem Hundeplatz bewältigen mussten. In dieser wurden eine festgelegte Freifolge im Fuß, Sitz und Platz gezeigt sowie Spring- und Apportierübungen. Auf dem Platz befanden sich hierbei immer zwei Teams, wobei sich ein Hund weit weg vom Hundeführer liegend in der so genannten Ablage befand, währenddessen das andere Team die festgelegte Übungsfolge zeigte. Das Training wurde auch hier mit guten Ergebnissen belohnt.

Den krönenden Abschluss des Prüfungstages bildete der dritte Teil der Prüfung – der Schutzdienst. Hier wurde dem Hund über sein Beuteverhalten eine festgelegte Folge von Übungen beigebracht, die in dem Erlangen der Beute münden – in diesem Fall der Ärmel des Schutzdiensthelfers Danny Becker, der die Hunde erfahren und souverän annahm und zu schönen Ergebnissen beitrug.

Ein ganz besonderer Dank gilt dem Leistungsrichter Hans-Christian Boll, dem die Bewertung der einzelnen Übungsteile oblag. Es gab am Ende keine Verlierer, sondern nur Gewinner auf dem Feld.

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