Viele Menschen nutzen den Tag der offenen Moschee in Verden / Gemeinde lädt Flüchtlinge zum Essen ein

Vorurteile gegenüber dem Islam beseitigen

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Im Anschluss an die Moscheeführungen hatte die Türkisch Islamische Gemeinde zu einem gemeinsamen Essen mit Flüchtlingen eingeladen.

Verden - Immer am Tag der Deutschen Einheit laden islamische Religionsgemeinschaften Menschen aller Konfessionen zum Tag der offenen Moschee ein. „Junge Muslime in Deutschland – Motiviert, engagiert, aktiv“ lautet in diesem Jahr der Themenschwerpunkt. Auch die Verdener Moschee in der Grünen Straße öffnete am Sonnabend wieder ihre Türen für die Besucher.

„Wir waren überrascht und erfreut, wie viele Menschen in diesem Jahr die Gelegenheit genutzt haben, die Moschee zu besuchen“, so Bahar Usar. Als eine der Dialogbeauftragten führte sie die Besucher durch die Moschee und erklärte die Bedeutung der einzelnen Elemente. Bei Kaffee und Kuchen gab es anschließend noch die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

„Viele Gäste haben mir anschließend gesagt, dass ihre Vorurteile gegenüber Moscheen und dem Islam nun beseitigt sind“, freute sich auch der erste Vorsitzende der Türkisch Islamischen Gemeinde zu Verden, Hüseyin Gülalan.

Im Anschluss an die Führungen durch die Moschee hatte die Türkisch Islamische Gemeinde alle Besucher, besonders aber Flüchtlinge, zu einem gemeinsamen Essen eingeladen. Die Frauen hatten die Tische im Gemeindesaal hübsch gedeckt und Rindergulasch, Reis und Salat vorbereitet. „Ich möchte mich besonders bei unseren Frauen bedanken, die in kurzer Zeit alles auf die Beine gestellt haben. Ohne sie hätten wir diese Veranstaltung nicht über die Bühne gebracht“, so Gülalan. Geplant habe man immerhin mit 200 bis 250 Gästen. Da habe man allerdings noch nicht gewusst, dass zeitgleich das Willkommensfest für Flüchtlinge in Verden stattfindet. Trotzdem ließen sich noch genügend Menschen das Essen im Gemeindesaal schmecken.

Für viele Flüchtlinge muslimischen Glaubens ist die Moschee in der Grünen Straße längst kein unbekannter Ort mehr, da sie regelmäßig ihre Freitagsgebete dort verrichten.

ahk

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