Viel Spaß mit Pete Anderson & the Swamp Shakers in der Stadthalle

Fliegende Petticoats

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Pete Anderson & the Swamp Shakers rissen die Zuhörer von ihren Stühlen.

Verden - „Rock´n´Roll is King!“ – treffender kann man die Musik von Pete Anderson & the Swamp Shakers nicht beschreiben. Auf Einladung des Trägervereins Verdener Kulturflügel gab die bekannte Rockabilly Band aus Riga ein Foyer-Konzert in der Stadthalle.

Dass die Rock´n´Roll Musik der 50er-Jahre auch heute noch nichts von seiner Anziehungskraft verloren hat und die Generationen verbindet, wurde beim Blick auf das Publikum deutlich. Neben älteren Semestern hatten sich auch viele jüngere Leute eingefunden. Als dann Pete Anderson & the Swamp Shakers die Bühne betraten, gab es kein Halten mehr schon die ersten Töne gingen direkt in die Füße. Die Zuhörer waren sofort in bester Stimmung, jubelten und klatschten begeistert mit. Für das 50er-Jahre-Feeling sorgten neben der Band auch die Rock´n´Roll and Boogie Rebels aus Bremen. Die drei Paare legten im authentischen Outfit eine flotte Sohle aufs Parkett: Die Petticoats flogen und die Pferdeschwänze wippten.

Pete Anderson & the Swamp Shakers boten eine tolle Show und überzeugten mit musikalischem Können, in der sich die Leidenschaft für ihre Musik deutlich widerspiegelte. Leadsänger und Gitarrist Pete Anderson gab den Rock´n´Roll Klassikern durch seine ausdrucksvolle Stimme eine eigene Note. „Mr. Splash!“ (Karlis Paukshte) sorgte am Schlagzeug für den richtigen Beat. Für ihre mitreißenden Gitarren-Soli bekamen Anderson und Bandkollege „Pickin´ Marc“ immer wieder tosenden Beifall. In echter Hingucker war auch „Hurricane Annie“. Die zierliche Musikerin bot mit ihrem überdimensional wirkendem Bass eine tolle Show, spielte ihr Instrument auch schon einmal auf dem Boden liegend.

Zeit zum Atemholen blieb den Zuhörern kaum, ein Klassiker jagte den anderen. „Mighty, mighty Man“, „Hello Mary Lou“, „Pink Cadillac“, „That´s allright Mama“ oder „Let me be your Teddy Bear“ sind einige der mitreißenden Songs, zu denen man nicht ruhig stehen bleiben konnte. Wahre Beifallsstürme rief auch Andersons Version des Johny Cash Hits „Ring of Fire“ hervor. Auch die Band hatte sichtlich Spaß an den begeisterten Reaktionen des Publikums.

Nach mehr als zwei Stunden Rock´n´Roll und Boogie wollte sich die Band mit dem Elvis Klassiker „Are you lonesome tonight“ eigentlich verabschieden, aber so schnell kamen sie nicht davon. Erst nach mehreren Zugaben gingen Pete Anderson & the Swamp Shaker nach diesem mitreißenden Konzert schließlich von der Bühne.

ahk

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