Verstärkung der Bauwerke ist abgeschlossen / Ohne Lastbeschränkung

Hurra – ab sofort freie Fahrt über die Nordbrücke

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Der Verkehr rollt auf allen Spuren über die Nordbrücke.

Verden - Gute Nachrichten für die Verkehrsteilnehmer in Verden: Die Verstärkung der Brücken über die Aller im Zuge der Bundesstraße 215 in Verden konnte wesentlich früher als geplant abgeschlossen werden. Seit heute kann der Verkehr wieder ohne Lastbeschränkung zweispurig die Allerbrücken passieren. Hierüber informierte die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden.

Wie die Behörde weiter mitteilte, wurde das mit den Fachleuten abgestimmte Sanierungskonzept vollständig umgesetzt, so dass die Brücken wieder ohne Einschränkungen befahren werden können.

„Gründe für den schnelleren Abschluss der Verstärkungsmaßnahmen sind zum einen der engagierte Einsatz der Baufirmen vor Ort und zum anderen die Bündelung der Arbeiten während der unvorhergesehenen zweiwöchigen Vollsperrung im März diesen Jahres“, so Gisela Schütt, Geschäftsbereichsleiterin Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden, in einer Pressemitteilung. Die Maßnahme war notwendig geworden, nachdem bei den laufenden Sanierungsarbeiten an den Allerbrücken bei Betonschneidarbeiten der Längsträger beschädigt und eine sofortige Vollsperrung für den Autoverkehr eingerichtet werden musste.

Seit Oktober 2013 konnte der Verkehr unter 30 Tonnen nur einspurig, wechselseitig mit Ampelregelung über die Aller geführt werden. Gründe waren die verringerte Tragfähigkeit, bedingt durch das Alter der Brücken, die rasante Entwicklung des Verkehrsaufkommens sowie die steigenden Gesamtgewichte des Schwerverkehrs bezogen auf das Baujahr der Brücken (1934). Das hatte eine aktuelle Überprüfung der Tragfähigkeit ergeben.

Parallel zur Planung und Umsetzung der Verstärkung der vorhandenen Bauwerke wurde bereits im Oktober 2013 mit der Planung eines Neubaus begonnen. „Wie bereits zu dem Zeitpunkt mitgeteilt, ist ein Planungszeitraum von zirka zehn bis fünfzehn Jahren anzusetzen“, schreibt die Landesbehörde.

Zunächst wurde eine Verkehrsuntersuchung und ein Variantenvergleich bezüglich der neuen Linienführung unter Berücksichtigung der erheblichen Eingriffe in Natur und Landschaft durchgeführt. „Diese Planungsphase ist fast abgeschlossen. Die Öffentlichkeit wurde über den aktuellen Planungsstand und das Ergebnis des Variantenvergleichs bereits ausführlich informiert (wir berichteten).

Nach Abschluss des Variantenvergleiches und endgültiger Festlegung der Vorzugsvariante erfolgt in einem nächsten Planungsschritt die Detailplanung dieser Variante und die Durchführung des notwendigen Planfeststellungsverfahrens

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden dankt allen Verkehrsteilnehmern für ihr gezeigtes Verständnis während der gesamten Zeit der Verkehrsbeschränkung.

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