Im Gymnasium am Wall ein Wandbild enthüllt / Spezielle Arbeitsgemeinschaft gegründet

Verschönerung der Schule

Maira Symanczyk, Ennie Bartels und Marli Bömeke sowie Schulleiterin Petra Sehrt und Dr. Christina Bachmann (v.l.) vor dem Wandbild. Foto: niemann

Verden – Ein großes Wandbild schmückt seit dieser Woche eine Wand unweit der Schulmensa des Gymnasiums am Wall. Darauf dargestellt sind zwei unterschiedliche gesellschaftliche Wege: links im Bild sind die gemeinhin angesagten, aber oft oberflächlichen und egoistischen Wege, rechts die augenscheinlich richtigen, die aber weitaus weniger gewählt werden. Am Donnerstagvormittag präsentierten Schulleiterin Petra Sehrt und Kunstlehrkraft Dr. Christina Bachmann gemeinsam mit den drei Künstlerinnen Marli Bömeke, Ennie Bartels und Maira Symanczyk das Ergebnis ihrer monatelangen Planung und Arbeit.

In der großen Pause wurde das Wandbild offiziell enthüllt. „Es ist toll geworden“, lobten sowohl Sehrt als auch Bachmann Können und Engagement der Schülerinnen, die sich über einen Zeitraum von anderthalb Jahren in der AG Wandbild dem Projekt gewidmet haben. Das Werk habe viele Details und Nuancen, die einem bei oberflächlicher Betrachtung entgingen. „Man sollte sich damit beschäftigen, es sich länger ansehen“, meinte Bachmann.

Das Bild ist es wert, sich darin zu vertiefen. Das Thema, so die Schülerinnen, hätten sie frei gewählt, auch für die Umsetzung habe es seitens ihrer Lehrerin keinerlei Vorgaben gegeben. Neben dem Ziel, die Schule zu verschönern, verwies Bachmann auf die Bedeutung des Prozesses von der Ideenentwicklung über die Entstehung bis zur Fertigstellung des Wandbildes, der die Schüler gleichermaßen fordere.

Wichtig sei aber auch der Spaß am kreativen Tun und die Freude, im Team mit anderen zu arbeiten. Gab es Auseinandersetzungen beim gemeinsamen Planen und Malen? Alle Drei schütteln den Kopf. „Nein, es gab keinen Stress. Wir wurden uns auch, was die Ausdrucksmöglichkeit unserer Motive anging, immer sehr schnell einig.“ Für die insgesamt elf Schüler der Jahrgänge fünf bis elf, die in der Wandbild-AG ihr kreatives Potential ausleben, ist laut Bachmann besonders das selbstbestimmte Malen von großem Reiz.

Es gefalle den Schülern, dass sie ihrer eigenen Kreativät freien Lauf lassen könnten, und thematisch nicht gegängelt würden. „Die Atmosphäre in der AG ist sehr entspannt. Wir hören Musik und haben viel Spaß, ohne Leistungsdruck und Wettbewerbsgedanken“, so Marli und Ennie.

Die drei kreativen Köpfe sind stolz, dass ihr Gemeinschaftsprojekt jetzt für alle sichtbar in der Schule hängt. Und sie erhoffen sich im VAZ-Gespräch auch, dass die Thematik ihres Bildes den einen oder anderen Mitschüler dazu inspiriert, sich mit den eigenen Lebensprioritäten einmal kritisch auseinanderzusetzen.    nie

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