Verschiedene Techniken und besondere Individualität

Die „MittwochsMalerinnen“ zeigen ihre Arbeiten in der Kreissparkasse

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Die „MittwochsMalerinnen“ aus dem Kurs von Belinda di Keck (3.v. l.) stellen ihre Bilder in der Kreissparkasse aus. 

Verden - Künstlerinnen, Frauen aller Altersstufen und mit ganz verschiedenem Hintergrund, treffen sich regelmäßig im Atelier von Belinda di Keck, tauschen sich aus, inspirieren sich gegenseitig, und lassen ihrer Kreativität freien Lauf.

Was dabei herauskommt, zeigen die Künstlerinnen Christa Doebler, Frauke Lemke, Inge Thalmann, Karin Brandt, Karin Ziehm, Marie Gröper, Neele Scholvin, Paula Kohrt, Soheyla Amini und Ulla Held in der zweiten Ausstellung der „MittwochsMalerinnen“ in der Kreissparkasse.

Zu sehen sind in der Eingangshalle ganz unterschiedliche Malereien und Zeichnungen, gegenständlich und abstrakt. Sogar einige Skulpturen bereichern die Ausstellung. Sie sei stolz auf ihre Künstlerinnen, sagte Belinda di Keck bei der Eröffnung. „Ich versuche, die Frauen zu begleiten, vermittle verschiedene Techniken, sodass jede Künstlerin ihren eigenen Stil finden kann“, erklärt sie die Vorgehensweise.

Großformatige Bilder mit ausdrucksvollen Farben

So tritt die Individualität jeder Einzelnen auch deutlich hervor. Das Markenzeichen von Christa Doebler zum Beispiel sind großformatige Bilder mit ausdrucksvollen Farben wie das Frauengesicht, das sofort ins Auge fällt. „Großformatig, tiefgründig, mystisch“, beschreibt sie ihr Bild. Sechs Jahre schon malt sie bei Belinda di Keck, war aber bereits vorher zu Hause schon kreativ. 

Auch zwei Skulpturen der Ausstellung stammen von ihr, entstanden beim Sommerseminar Deelsen. „Ying und Yang“ und „Zwei Generationen“, die eine Mutter mit ihrem Kind zeigt. Die Inspiration zu diesem Werk sei von einem Flüchtlingsfoto gekommen, so Doebler.

Relativ neu bei den „Mittwochsmalerinnen“ ist Soheyla Amini. Mit viel Liebe zum Detail hat sie eine persische Tänzerin bei Hofe aus dem 19. Jahrhundert gemalt. Im Gegensatz dazu steht eine abstrakte Spirale. „Es macht Spaß, wenn die Farben ineinanderlaufen“, sagt die Künstlerin.

Jüngste Aussteller sind 14 und 17 Jahre alt

Inge Thalmann sucht sich ihre Motive hauptsächlich aus der Natur. So ist ein echtes Blatt Bestandteil eines ihres mit Spachtel strukturierten Bildes. Auch ihre Frauengesichter strahlen Naturverbundenheit aus.

Ulla Held malt gern mit kräftigen Acrylfarben. Der rote Mohn vor gelben Hintergrund oder das Segelboot mit dem leuchtend gelben Segel ziehen die Blicke auf sich. „Motive, die etwas in mir bewegen, regen mich dazu an, sie nach meiner Sicht zu gestalten“, sagt sie.

Zu beiden jüngsten Ausstellerinnen sind Marie Gröper (17) und Paula Kohrt (14). Auch Marie experimentiert gern mit Acrylfarbe wie bei dem leuchtenden Sonnenuntergang, zeichnet aber auch abstrakt. Paula fing im Kinderkurs von Belinda di Keck an, war aber so talentiert, dass sie in den Erwachsenenkurs wechselte. Ihre ausdrucksstarken Frauengesichter zeichnet sie mit Bleistift.

Noch bis Freitag, 26. Januar, können die Bilder und Kunstwerke der „MittwochsMalerinnen“ täglich während der üblichen Öffnungszeiten in der Hauptstelle der Kreissparkasse, Ostertor, besichtigt werden. - ahk

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