Miriam Nordhausen erkämpfte sich bei der Schulmeisterschaft den ersten Platz

Im Verkauf unschlagbar

Chefin Sibylle Jackl (l.) ist stolz auf ihre Auszubildende Miriam Nordhausen. - Foto: Niemann

Verden - Bei der Schulmeisterschaft von Auszubildenden im dritten Lehrjahr im Lebensmittelhandwerk der Berufsbildenden Schule in Hannover, hat Miriam Nordhausen aus Verden in der Kategorie Fachverkäuferin Lebensmittelhandwerk Fachrichtung Konditorei den ersten Platz erreicht.

Die 20-jährige, die bei der Konditorei Erasmie in Verden Auszubildende ist, überzeugte die Jury ebenso wie ihre Kollegin Sabrina Tiedemann, die bei der Schulmeisterschaft in der Kategorie der angehenden Konditoren einen vierten Platz erreichte.

Bereits zum wiederholten Mal fand dieser schulische Wettbewerb in den Berufen des Lebensmittelhandwerks statt, an dem neben den Auszubildenden zu Fachverkäufern im Lebensmittelhandwerk mit den Schwerpunkten Konditorei und Bäckerei auch angehende Konditoren, Bäcker und Fleischer teilnahmen.

Allesamt mussten dabei berufstypische und fachpraktische Arbeitsproben zeigen beziehungsweise Produkte herstellen, die von einer Fachjury, bestehend aus Vertretern des Lebensmittelhandwerks, erfahrenen Prüfern sowie Lehrkräften beurteilt wurden. So hatten die angehenden Fachverkäufer die Aufgabe, schlichte Muffins zu kunterbunten Cup-Cakes aufzuhübschen, wobei das Thema „Wenn Märchen wahr werden“ vorgegeben war. Außerdem mussten Fach- und Verkaufsgespräche geführt und Waren ansprechend präsentiert werden, während von den angehenden Konditoren eine Formtorte mit Themenbezug herzustellen war.

Miriam, deren Großeltern früher die Bäckerei Nordhausen an der Lindhooper Straße führten, hat der Wettbewerb viel Spaß gemacht. Bloß mit ihrem Thementisch ist sie nicht wirklich zufrieden. „Die Muffins, die ich zum Märchenthema „Schneeweißchen und Rosenrot“, die Frischkäsetorte „Snow-Rose-Torte“ und die mit entsprechender Deko versehenen Berliner hätten besser ausfallen können. Meine Stärke liegt ganz klar in Verkaufs- und Beratungsgesprächen. Damit habe ich alles rausgerissen“, schmunzelt sie. Mit ihren Auszubildenden freut sich auch Chefin und Konditormeisterin Sibylle Jackl, über den Sieg von Miriam und das gute Abschneiden von Sabrina. „Miriam ist vor allem ein großes Verkaufstalent. Sie wäre vermutlich sogar in der Lage, dem Papst ein Doppelbett zu verkaufen“, sagt Jackl, für die die Beschäftigung von Fachkräften selbstverständlich ist. „Wir sind ein Fachgeschäft und der Kunde kommt mit der Erwartung zu uns, gut und kompetent bedient und beraten zu werden.“ Dafür müssten die Mitarbeiterinnen über umfangreiche Warenkenntnisse verfügen, sich mit den Inhaltsstoffen in den Produkten auskennen, Präsente gefällig verpacken und nicht selten umfangreiche Beratungsgespräche mit Kunden führen können. - nie

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