Verein Hannoveraner Privathengsthalter präsentiert dreistündiges Programm

Applaus für absolute Cracks

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Gabriele Heemsoth (Eitze) stellte ihren sechsjährigen Fuchshengst Szenario vor. Der Hannoveraner Champion 2015 besitzt hervorragende Springeigenschaften.

Verden - Von Jürgen C.-Honebein. Eine Woche nach der Hengstschau des Landgestüts Celle im Rahmen der VER-Dinale standen die edlen Vererber erneut in der Niedersachsenhalle im Mittelpunkt. Dieses Mal präsentierte der Verein Hannoveraner Privathengsthalter vor vollbesetzten Rängen rund 40 Hengste aus Stationen wie Klosterhof Medingen, Pape, Famos, Böckmann, Schult oder Jens Meyer. Das rund dreistündige Programm wurde durch drei sehenswerte Schaublocks aufgelockert, so dass der Nachmittag sehr kurzweilig war.

Das lag aber auch daran, dass absolute Cracks den Züchtern, Besitzern und sonstigen Pferdefreunden präsentiert wurden. Das Highlight der Schau kam ganz zum Schluss, als Gestüt Peterhofs dänischer Doppelweltmeister der Jungen Dressurpferde, der inzwischen siebenjährige Hengst Sezuan von Zak/Don Schufro mit Olympia-Silbermedaillengewinnerin Dorothee Schneider im Sattel nicht nur die Experten begeisterte.

Ebenfalls tosenden Applaus erhielt von der Station Jens Meyer der 14-jährige Hengst Damsey von Dressage Royal/Ritual, der erstmals mit seiner neuen Reiterin, Olympia-Silbermedaillengewinnerin Helen Langehanenberg, der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. „Helen hat die weitere Ausbildung des Hengstes übernommen. Mal sehen, wie sie harmonieren“, sagt Stationschefin Susanne Meyer. Was das Paar in der Niedersachsenhalle zeigte, sah zumindest sehr vielversprechend aus.

Der Wagenfelder Dressurreiter Jan-Dirk Gießelmann war gleich aus zwei Gründen bei der Privathengstschau dabei. Zum einen erhielt er für seine vielen Erfolge im Dressursattel aus der Hand des Vorsitzenden des Hannoveraner Verbandes Manfred Schäfer die Goldene Ehrennadel und zum anderen wurde sein zwölfjähriger talentierter Hannoveraner Wallach Real Dancer in das Hannoveraner Förderprogramm aufgenommen und trägt jetzt den Zusatz „Real Dancer FRH“.

Im Rahmen der Hengstschau wurden der Weltmeyer-Preis und der Stakkato-Preis für vierjährige Hengste vergeben. In diesem Jahr fiel die Wahl bei den dressurbetonten Hengsten auf Lasogga S von Lord Loxley/Grosso Z und Frisco von Fürstenball/Stedinger (Weltmeyer-Preis) und bei den springbetonten Hengsten auf Light My Fire von Light On/Stakkato und Grand Stakkato von Graf Top/Stakkato (Stakkato-Preis).

26. Schau Hannoveraner Privathengste

Die weiteren präsentierten Dressur- und Springhengste alle aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Einige seien stellvertretend genannt, darunter Dancing World (Hengststation Pape), Farell (Blue Horse), Don Dynamo (Tebbel), Quotenkönig (Schult), Deveraux (Medingen), Finest, Bon Coeur (beide Gestüt W.M.), Fahrenheit (Tannenhof), Livaldon, Schwarzgold (beide Landgestüt Celle), Szenario (G. Heemsoth) und Imperius (G. Kieffer).

Den Auftakt der 26. Privathengstschau hatte eine viel beachtete Vortrags- und Diskussionsrunde gebildet. Auf dem Podium saßen Dr. Reinhard Reents, Populationsgenetiker und Geschäftsführer des VT in Verden, und der pensionierte Geschäftsführer der Masterrind, Dr. Dettmar Frese, ein Rinder-Experte mit viel Erfahrung in der genomischen Selektion. Das Thema lautete „Chancen und Risiken der genomischen Selektion“.

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