Veranstalter-Verein stellt sein Programm für 23. bis 25. September vor

Das 18. Verdener Jazz-Festival lockt sein Publikum schon an

Bei der Kerberbrothers Alpenfusion jazzt auch schon mal ein Alphorn mit. - Foto: Kerberbrothers

Verden - Der Sog nach Verden ist offenbar schon zu spüren. „Wir haben schon Nachfragen nach Karten“, berichtete der Vorsitzende des Vereins Verdener Jazz- und Blues-Tage, Volkmar Koy. Es wurde also Zeit für die Pressekonferenz zum 18. Festival des Vereins. Vom 23. bis zum 25. September soll es in der gewohnten und bewährten Struktur steigen.

Warum etwas am Ablauf ändern, wenns gut läuft: Der Opener mit Max Mutzke in der Stadthalle ist schon fast ausverkauft. Die Fans der Jazz-und-Blues-Nacht mit 14 Bands an 14 Locations in der Verdener Innenstadt drängen schon auf den Vorverkaufsstart, die Ausschreibungen für den Jugend-Jazzt-Workshop sind verschickt und die Dozenten haben sich angekündigt.

Kein Wunder also, dass Koy und seine Mitorganisatoren die Präsentation ihres Festivals gestern entspannt angehen konnten. „Schatzmeister Joachim Hutzel sitzt hier ganz gelassen“, stellte Koy denn auch mit einem Blick zur Seite fest. Nicht nur der Kartenverkauf laufe gut, auch die Zusammenarbeit mit den Sponsoren, Stadtwerke Verden, Kreissparkasse, Mars und OLB sei reibungslos. „Wir sind gerne dabei“, bestätigte KSK-Vorstand Silke Korthals.

Denkbar ist für Koy durchaus, das Festival größer aufzuziehen. „Aber die Bandbreite des Jazz ist so groß, dass wir nicht alles abdecken können“, erklärte der Vorsitzende. Dennoch locke die Spanne zwischen Blues, Rock und Jazz, die das Festival Jahr für Jahr abdeckt, bereits Besucher aus dem Umland und auch entfernteren Städten an die Aller. Immer aber sei das Programm auch eine Gratwanderung zwischen den kommerziellen Möglichkeiten und den musikalischen Wünschen der Veranstalter.

Ähnliches gilt für die Jazz und Blues Nacht in den Kneipen. Sie könnte noch üppiger ausfallen. „Die Bands fragen mittlerweile an“, wusste Programmgestalter Dieter Rater zu berichten. „Die Gagen sind eher das kleinere Problem. Genügend Spielstätten zu finden, ist da schwieriger.“

Nach dem Mutzke-Konzert in der Stadthalle am Freitagabend, 23. September, so berichtete Rater, folgt am nächsten Vormittag der Live-Auftritt von vier Bands in der Innenstadt. Auch Max Mutzkes Support-Act Sonic Delusion wird dabei noch einmal unter freiem Himmel zu hören sein. Eine Tafelmusik für die Hungrigen bei „Verden frühstückt“  also, die am Sonnabend in der Fußgängerzone versorgt werden.

Die jugendlichen Workshopteilnehmer machen dann im Domgymnasium bereits ihre ersten Gehversuche als Jazz-Musiker und bereiten den Auftritt am Sonntagnachmittag, ab 14 Uhr, auf dem Rathausvorplatz vor.

Der Sonnabend-Abend gehört wie gewohnt der Jazz- und-Blues-Nacht. Und wie in den Jahren zuvor ist die Bandbreite groß, die die 14 Ensembles abdecken. Hauptact und etwas für Freunde ungewohnter Klänge ist Kerberbrothers Alpenfusion im Domgymnasium. Die Anspielung auf den Süden der Republik und seine Volksmusiktradition ist gewollt. Die Multiinstrumentalisten setzen bei ihrer Fusionmusik mit Jazzgroove auch schon mal ein Alphorn, ein Akkordeon oder ein Hackbrett ein.

Alle anderen 13 können die Besucher ab 20 Uhr mit ihrem Ticket in Kneipen, Restaurants und im Klavierhaus Helmich erleben. Darunter auch The New Tone Blues Band und Kowa & Tom Blacksmith, die zum zweitenmal in Verden antreten.

Die Flyer zum Festival liegen überall aus. Karten sind im Vorverkauf bei der Verdener Aller-Zeitung und in den Locations zu finden. Mehr Informationen auf www.jazzundblues.de

kle

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