Mieterverein bestätigt Jette Plenge als Vorsitzende

Verden: Wohnungsmangel drückt

Nach den Vorstandswahlen (von links) : Monika Wille, Jette Plenge, Holger Stüven, der ausgeschiedene Revisor Klaus Rodewald, Heinz Möller und der scheidende zweite Vorsitzende André Fröhlke.

Landkreis - Die leidige Betriebskostenabrechnung und der überall spürbare Mangel an Mietwohnungen waren die Themen, mit denen Ratsuchende am häufigsten den Mieterverein für den Landkreis Verden ansteuerten.

Viel Arbeit für die Juristinnen, Jette Plenge und Susanne Mindermann. Davon berichtete die Vorsitzende Plenge auf der Jahreshauptversammlung der Mieterschutzorganisation in ihrem Geschäftsbericht.

Sämtliche Wahlen fielen einstimmig aus

Im Mittelpunkt der Sitzung standen diesmal aber Vorstandswahlen. Für weitere vier Jahre bestätigten die Mitglieder die Rechtsanwältin Jette Plenge einstimmig als Vorsitzende. Ihr Stellvertreter wurde der Verdener Rechtsanwalt Holger Stüven, der in dieser Funktion den Bausachverständigen André Fröhlke ablöste. Für die Kassengeschäfte ist die Achimerin Monika Wille verantwortlich und für die Medienarbeit der Verdener Heinz Möller. Die Revisioren Rolf Backhaus und Möller komplettieren den Vorstand.

Alle Wahlgänge in der harmonisch abgelaufenen Generalversammlung fielen einstimmig aus, schreibt Möller.

Im Geschäftsbericht hob Rechtsanwältin Jette Plenge hervor, dass die Mitgliederzahl des Mieterverbandes im vergangenen Jahr um 40 auf nunmehr 1992 gesteigert werden konnte. Auch die Telefonsprechstunden hätten erneut zugenommen. Es sei ein Plus, dass die Mieterorganisation für Ratsuchende dadurch immer erreichbar sei. Die konkrete Rechtsberatung in Verden, Achim und Syke sei immer gut frequentiert.

Beifall für ausbleibende Beitragserhöhung

Monika Wille konnte auf eine gute Kassenlage und hinreichend Rücklagen verweisen. Eine Beitragserhöhung sei daher nicht erforderlich, was die Mitglieder mit Beifall bedachten. Der Revisionsbericht kam diesmal von Heinz Möller, der der Kassiererin Monika Wille und dem Vorstand ausgezeichnete Arbeit bescheinigte. Dabei seien die Verwaltungskosten immer gering gehalten worden. Daher wurde dem Vorstand auf Möllers Antrag einstimmig Entlastung erteilt.

Randolph Fries, Mitglied des Präsidiums des Deutschen Mieterbundes und Landesgeschäftsführer Niedersachsen-Bremen sowie Vorsitzender der Verbraucherzentrale Niedersachsen, war prominentester Teilnehmer und Redner auf der Jahreshauptversammlung Sein Referat stand unter der Themenstellung „Heizungsausfall, defekte Fenster – Wenn Wohnungsmängel das Mietverhältnis belasten“. Dabei sparte Fries nicht mit Beispielen aus der Beratungspraxis. Die Tipps nahmen die vielen Zuhörer dankbar auf, um zu ihrem Recht zu kommen und gerichtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden.

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