Ab 22. November / Planungen und Gespräche laufen

Rathausplatz in Verden: Weihnachtsmarkt
nach klaren Regeln

Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus in Verden
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Weihnachten vor dem Rathaus in Verden: Ab dem 22. November soll es ein tägliches Programm und Buden geben, so die Planungen.

Weihnachtszeit ohne Weihnachtsmarkt? Schon wieder? In Verden wird alles versucht, dass auf dem Rathausplatz Lichter brennen und Buden stehen. Nach welchen Regeln? „Wir sind flexibel, richten uns danach, was das Land fordert. Wir wollen den Markt“, sagt Hüseyin Tavan. Ab dem 22. November, so der Plan, brennt der Baum....

Verden – Weihnachtsmarkt in Verden? „Wir wollen das unbedingt“, sagt Hüseyin Tavan, Vorsitzender des Vereins „Veranstaltungen für Verden.“ Gesagt, getan. Alle Planungen laufen darauf hinaus, dass auf dem Verdener Rathausplatz am 22. November Lichterglanz herrscht und Buden stehen. „Nach genau welchen Regeln, warten wir einfach ab. Ob es bei 3G bleibt, oder doch vielleicht 2G, wir stellen uns da flexibel auf, werden uns natürlich strikt an die Vorgaben halten“, sagt Tavan.

Weihnachtsmarkt in Verden: „Wir sind der Meinung, dass es machbar ist“

Im Hintergrund laufen deshalb die Planungen für die Veranstaltung bereits auf Hochtouren. Dazu gehörte zunächst auch die Frage, ob in Verden überhaupt ein Markt stattfinden kann. Gespräche mit der Stadt, mit dem Gesundheitsamt, wie was geregelt werden kann, gehörten dazu. „Wir sind der Meinung, dass es machbar ist“, so Tavan.

Um ganz sicher zu gehen, plant der Vereinsvorstand zweigleisig. „Einmal nach klaren Regeln, die das Land Niedersachsen derzeit nach 3G vorgibt und wonach kontrolliert werden muss“, so Tavan. Andererseits könne sich bis dahin ja noch einiges tun, die eine oder andere freizügigere Handhabung des Marktes möglich werden. „Auch darauf stellen wir uns ein.“

Verdein für Veranstaltungen für Verden plant zweigleisig

Neben den Regeln ist demnach das Programm des Marktes derzeit noch das Hauptthema der Sitzungen des Vorstandes. Angedacht ist zunächst ein grobes „Update“ der üblichen Veranstaltung. Stehen werden die Buden demnach wie gewohnt auf dem Rathausplatz zwischen städtischer Touristinformation und der Herrlichkeit. Bewerber für die Fläche gebe es genug, der Vorstand brauche sich nur die Liste aus dem vergangenen Jahr vornehmen. Ob alle zum Zug kommen, sei allerdings eher unwahrscheinlich. „Sicher ist, wir werden nicht so eng aufbauen können, wie in den vergangenen Jahren“, gibt Tavan zu bedenken. Fester Bestandteil, das sei bereits entschieden, werde die Bühne vor dem Rathaus sein. Moderator und Zauber Ben Jayman feilt schon fleißig an seinem Programm. „Angedacht ist ein tägliches Kinderprogramm mit verschiedenen Aktionen“, sagt Tavan. An den Wochenenden, auch das gehe auf der Bühne problemlos, gibt’s zudem Livemusik. „Da werden wir uns etwas einfallen lassen“, versprechen die Veranstalter. Im weiteren Verlauf der Großen Straße bis zur Herrlichkeit reihen sich Glühweinbuden und kulinarische Angebote. „Wir sind auch mit Kunsthandwerkern im Gespräch, müssen aber noch abwarten, wer sich wie entscheidet. Aber wir sind optimistisch, dass das klappt“, sagt Tavan. Auch ein Karussell wird auf dem Platz stehen, ebenso für stimmungsvolle Atmosphäre sorgen, wie Lichterketten und Tannenbaumschmuck.

Weihnachtsmarkt in Verden: Glühweinbuden und kulinarische Angebote

Dass es so kommt, wie der Verein plant, Hüseyin Tavan zeigt sich optimistisch: „Klar gucken wir jeden Tag gespannt, was die Landesregierung an Vorgaben entwickelt, aber ich gehe davon aus, irgendetwas geht immer, auch wenn nur im kleineren Rahmen.“

Stand jetzt muss, wer auf den Weihnachtsmärkten in Niedersachsen etwas essen oder trinken möchte, geimpft, genesen oder negativ getestet sein. Davon ausgenommen sind unter 18-Jährige. Für die Veranstalter, so besagt die Verordnung, gebe es verschiedene Verfahren, den Status der Geimpften, Genesenen oder Getesteten zu kontrollieren: Das Gelände kann demnach über zentrale Ein- und Ausgänge erreicht werden. Auch das Verfahren Essen und Trinken nur mit Bändchen oder Stempel als Nachweis, ist denkbar. Weitere Möglichkeit wäre die Kontrolle direkt an den Ständen. Zwar hatte sich an der „umständlichen Regelung“ überörtlich bereits Kritik entzündet. Tavan ficht das allerdings nicht an: „Wir machen, was ab dem 22. November vorgeschrieben ist, dann klappt es auch mit dem Markt.“ Und der soll, auch das steht soweit fest, bis einschließlich 22. Dezember gefeiert werden.

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