Erneut Aufenthaltsverbote gegen Gewalttäter

Die Domweih kann kommen: Vorbereitungen der Polizei weitesgehend abgeschlossen

Verden - Die Polizei Verden hat ihre Vorbereitungen auf die anstehende Domweih weitesgehend abgeschlossen.

Erneut werden Polizistinnen und Polizisten an allen Tagen auf dem Marktgelände und in der unmittelbaren Umgebung der Domweih Präsenz zeigen und, falls erforderlich, schnell vor Ort sein.

Polizeibekannte Gewalttäter von der Domweih ausgeschlossen

Um die Gefahr von Gewalt zu minimieren, werden auch in diesem Jahr polizeibekannte Gewalttäter von der Domweih komplett ausgeschlossen. Insgesamt hätten vier junge Männer zwischen 19 und 30 Jahren eine schriftliche Mitteilung darüber erhalten, dass sie zwischen Samstag und Donnerstag weder den Markt noch die Stadthalle betreten dürften. Sollten sie es doch tun, würden sie in Gewahrsam genommen. „Wir haben mit den Aufenthaltsverboten in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht und den Gewalttätern damit deutlich gezeigt, dass wir konsequent gegen die Betroffenen durchgreifen, wenn sie sich nicht an die Regeln halten", erklärt Uwe Feldmann, der als Leiter des Einsatz- und Streifendienstes Verden zugleich Einsatzleiter der Polizei während der Domweih sein wird.

Den Jugendschutz im Blick

Auch hinsichtlich der Regelungen des Jugendschutzes sind während der Domweih nicht nur auf dem Festgelände, sondern auch im Umfeld und insbesondere im Allerpark Streifen unterwegs, um Alkoholexzesse zu verhindern. Die Polizisten prüfen zum Beispiel das Alter der Betroffenen, ob sie alkoholbedingte Ausfallerscheinungen aufweisen, welche Getränke die Jugendlichen dabei haben und wie spät sie sich noch in der Öffentlichkeit aufhalten. Nicht altersgerechte Getränke stellt die Polizei sicher und lässt in bestimmten Fällen die Kinder oder Jugendlichen von ihren Eltern abholen.

Dieses Jahr keine Domweihwache

Die Nicolaischule kann in diesem Jahr nicht als Domweihwache genutzt werden. Stattdessen sind die Polizistinnen und Polizisten auf der Domweih „zu Fuß“ vertreten. Zudem sind sie über 04231/8060 oder notfalls 110 erreichbar.

Rubriklistenbild: © Imago

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