Mit Verden verwurzelt

Rainer Kamermann als neuer Fachbereichsleiter Straßen und Stadtgrün vorgestellt

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Rainer Kamermann (l.) mit Bürgermeister Lutz Brockmann auf der Reeperbahn in der Nähe des Allerparks und der früheren Kaufhalle (im Hintergrund). 

Verden - Zahlenmäßig hat er einen Riesen-Job zu machen: 4 500 Straßenlampen, 17 000 Bäume und 54 Spielplätze hat er in Verden zu betreuen. Für Rainer Kamermann eine der leichteren Übungen. Der in der Reiterstadt sprichwörtlich verwurzelte 50-Jährige ist seit dem 1. September der neue Fachbereichsleiter Straßen und Stadtgrün.

„Nach langer, langer Zeit hat die Stadt endlich wieder einen entsprechenden Fachbereichsleiter“, sagte Bürgermeister Lutz Brockmann gestern bei der Vorstellung Kamermanns. In der Tat konnte die Stelle monatelang nicht besetzt werden, weil es Probleme mit dem Vorgänger gab, dann kamen nicht ausreichend geeignete Bewerbungen, dann musste die Ingenieurstelle in eine Beamtenstelle umgewandelt und schließlich ein formales Auswahlverfahren umgesetzt werden. Mit dem Ergebnis, dass sich der Beamte Kamermann beworben hatte. „Eine Idealbesetzung“, sagte jetzt Brockmann, nachdem die Wahl im Stadtrat auf den Verdener gefallen war.

Kamermann ist jetzt Chef von rund 70 Mitarbeitern, darunter eine ganze Reihe beim Betriebshof. „Wir brauchten eine Person, die wirtschaftlich denkt und handelt“, gab der Bürgermeister die einfache, aber prägnante Parole aus. Der neue Fachbereichsleiter, in Scharnhorst aufgewachsen und jetzt verheiratet in Verden lebend, machte gestern im Gespräch deutlich, dass die neue Stelle ihm auf den Leib geschrieben sei. Brockmann: „Er kennt Verden in- und auswendig.“ Damit nicht genug. Er hatte 1987 nach dem Abitur am Domgymnasium alle nur erdenklichen Stationen einer Verwaltungs- und Beamtenlaufbahn besetzt, was ihn heute in die Lage versetzt, alle Akzente seines Fachbereichs kennenzulernen und letztendlich umzusetzen. Dazu komme sein technisches Verständnis, so der Bürgermeister. Mit Stefanie Weber hat er zudem als Stellvertreterin im Fachbereich eine Ingenieurin an seiner Seite. Und überhaupt: Robustheit und Konfliktfähigkeit müsse er außerdem mitbringen, betonte Brockmann.

Die kommenden Aufgaben haben es auch in sich. Dazu zählen die Bahnhofstraße mit Parkpalette, der Brückenschlag über die Aller, die Stadtkante und die Erweiterung des AllerParks, die Südbrücke, die neue Nordbrücke, die Ortsdurchfahrt in Walle, der Umbau der Max-Planck-Straße und die Erweiterung des Rennbahngeländes. „Ich kann jetzt mitschaffen und gestalten“, freute sich Kamermann, der zudem Vorsitzender der Scharnhorster Schützen ist. 

 koy

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