Vorstandswahlen am 11. März

Verantwortung übernehmen und Kirche mitgestalten

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Die Kandidatinnen und Kandidaten der vier Verdener Kirchengemeinden Dom, St. Andreas, St. Johannis und St. Nikolai werben für eine starke Wahlbeteiligung.

Verden - Die evangelische Kirche lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Kirche mitgestalten. In allen evangelischen Gemeinden der Landeskirche Hannover finden am Sonntag, 11. März, die Vorstandswahlen statt. Die Kandidatinnen und Kandidaten der vier Verdener Kirchengemeinden Dom, St. Andreas, St. Johannis und St. Nikolai stellen sich vor und werben für eine starke Wahlbeteiligung.

Alle sechs Jahre werden diese ehrenamtlichen Gemeindeleitungen gewählt. Neu ist in diesem Jahr, dass das Wahlalter auf 14 Jahre herabgesetzt wurde, sodass sich also erstmals Jugendliche im Konfirmationsalter aktiv an der Wahl beteiligen dürfen. Wer für den Kirchenvorstand kandidieren möchte, muss aber weiterhin mindestens 18 Jahre alt sein.

Die Kirchenvorsteher übernehmen für ihre Gemeinde eine große Verantwortung. Der Kirchenvorstand setzt Schwerpunkte im Gemeindeleben und entscheidet über die Belange der jeweiligen Kirchengemeinde vor Ort. Dazu gehören unter anderem die Erhaltung der Gebäude, die Entscheidung über Mittel für die verschiedenen Arbeitsfelder, die Ausrichtung der Gottesdienste und die Verantwortung für die Mitarbeitenden in der Kirchengemeinde. Neben den gewählten Mitgliedern ist das Pfarramt automatisch Mitglied im Kirchenvorstand.

Eine, die ihre Gemeinde aktiv mitgestaltet, ist Frauke Snakker in St. Johannis. Sie ist seit sechs Jahren im Kirchenvorstand und stellt sich in diesem Jahr erneut zur Wahl. „Ich mache weiter, weil mir die Arbeit im Kirchenvorstand mit den unterschiedlichsten Aufgaben viel Spaß macht“, sagt sie. Als besondere Herausforderung in der neuen Wahlperiode sieht Frauke Snakker die anstehende Sanierung des Stadtkirchenzentrums.

Rosi Bysäth aus der Gemeinde St. Nikolai kandidiert zum ersten Mal. „Ich wohne seit 35 Jahren in der Gemeinde. Gerade als die Pfarrstelle vakant war, habe ich gemerkt, wie viele Aufgaben der Kirchenvorstand zu bewältigen hat. Daher möchte ich mich jetzt einbringen. In der Gemeinde verändert sich durch den Wandel zum Begegnungszentrum momentan viel, da ist es spannend zu sehen, was sich entwickelt und daran mitwirken zu können“, erklärt sie ihre Motivation zur Kandidatur.

Zu den Jüngeren, die im Kirchenvorstand mitarbeiten möchten, gehört Franziska Schaller mit ihren 26 Jahren. Sie wohnt seit einem Jahr im Einzugsbereich der Gemeinde St. Johannis. Einen engen Bezug zur Kirche habe sie bereits seit ihrer Kindheit, durch den Besuch von Kindergottesdiensten und Jugendgruppen, erzählt sie. Auch in ihrer Arbeit im Kirchenvorstand möchte sie den Fokus auf die Jugendarbeit legen. „Jüngere Leute haben einen anderen Blick auf Kinder als Ältere“, findet sie.

Die jüngste Kandidatin in Verden ist Neele Scholvin mit erst 19 Jahren. Sie engagiert sich bereits seit Längerem stark in der kirchlichen Jugendarbeit. Diese Erfahrungen möchte sie im Kirchenvorstand einbringen. „Ich freue mich darauf, der Gemeinde näherzubringen, was Kinder und Jugendliche möchten“, begründet sie ihr Engagement.

Die Landeskirche hat die anstehenden Kirchenvorstandswahlen unter das Motto „Kirche mit mir“ gestellt und hofft, dass viele Mitglieder diesen Satz aufgreifen und am Sonntag, 11. März, zur Wahl gehen. Die Gemeinden richten Wahllokale in den Ortsteilen ein. Nähere Hinweise dazu finden sich in den Benachrichtigungsbriefen, die in diesen Tagen an alle wahlberechtigten Mitglieder versandt werden. - ahk

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