Wolkenbrüche verursachen Feuerwehr-Einsätze

Verden: Sturzbäche vor der Haustür

Feuerwehrfahrzeuge vor Fabriksilhuette
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Mal Sandwälle errichtet, mal Wasser aus Kellern abgepumpt: Eine ganze Reihe Einsätze hielt die Verdener Feuerwehr am Sonnabend in Atem.

Verden/Landkreis – Und plötzlich setzte der Regen ein, plötzlich heftige Gewitter und Sturzbäche ohne Ende. Am Sonnabend hielt schon zum zweiten Male innerhalb weniger Tage eine Wetterlage mit wolkenbruchartigen Niederschlägen den Raum Verden in Atem. „Allein in den dreieinhalb Stunden von 13.34 Uhr bis etwa 17 Uhr gingen acht Notrufe bei uns ein“, heißt es etwa aus der Leitstelle im Verdener Kreishaus.

Insgesamt wurde innerhalb eines mehr als zwölfstündigen Dauerturns nicht weniger als 13 Male die 112 gewählt. Erst ab etwa drei Uhr in der Frühe in der Nacht auf Sonntag beruhigte sich die Lage wieder etwas.

Auch die Regensensoren kamen mit ihren Zählwerken kaum noch nach. Das Wetterkontor Niedersachsen meldete beispielsweise für die Ortschaft einen Niederschlag von bemerkenswerten 36,9 Millimetern innerhalb von zwölf Stunden. Tatsächlich bildeten sich innerhalb weniger Minuten zum Teil Seenplatten beträchtlichen Ausmaßes. „Gar nicht auszudenken, wenn tatsächlich gleichzeitig die Domweih stattgefunden hätte“, befand einer der Unverzagten, die sich ihren Teil der fünften Jahreszeit nicht nehmen lassen wollten.

Im Verdener Stadtgebiet jedenfalls sorgte das kräftige Gewitter mit den starken Regenfällen für mehrere Feuerwehreinsätze. Gleich in vier Fällen drohte einer Pressemitteilung der Feuerwehr Verden zufolge Wasser in Wohngebäude zu laufen, sodass der Einsatz der Ortsfeuerwehren Verden und Dauelsen erforderlich war. In allen Fällen konnten die Einsätze glücklicherweise zügig abgearbeitet werden.

An einer Einsatzstelle wurde durch die Kräfte der Feuerwehr ein Neubau durch das Errichten von Sandwällen vor dem Regenwasser geschützt. Hier wurde im weiteren Verlauf des Einsatzes den Angaben zufolge auch ein sogenannter Wassersauger zum Abpumpen des Wassers eingesetzt.

Bei einem weiteren Stark-regenschauer in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag riss eine Windböe einen Baum in der Eitzer Dorfstraße um. Dieser stürzte auf die Fahrbahn und musste durch die Ortsfeuerwehr Eitze entfernt werden.

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