Variante eins überzeut Ausschuss

Verdener Straße „Am Nordertor“ wird umgebaut

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Farblich dargestellt ist der geplante Verlauf der Straße am Nordertor Richtung Reeperbahn.

Verden - Ohne große Diskussion empfahl einstimmig bei einer Enthaltung der Ausschuss für Straßen und Stadtgrün Variante eins für die Umgestaltung der Straße „Am Nordertor“. Die beiden anderen Alternativen spielten keine Rolle.

Während der Sitzung auf dem Betriebshofgelände stellte Thomas Köhlmos vom Planungsbüro Lohaus und Carl die Pläne vor. Der nun vorgestellte Plan passt sich dem vorhandenen Bild an. 

Die Straße Reeperbahn soll bis zum Gebäude der Lebenshilfe verlängert werden. Dort soll ein großer Bogen den Anschluss zu „Am Nordertor“ herstellen. Ab Höhe der Lebenshilfe wird die Straße am Allerufer zurückgebaut. Die freie Fläche soll dem Allerpark angepasst werden. Nach Köhlmos Aussage soll die Fahrbahn der Straße „Am Nordertor“ bis zu den Anschlüssen an die Reeperbahn und am Allerufer sechs Meter breit werden. So wäre sichergestellt, dass sich auch dreiachsige Müllfahrzeuge begegnen können. Laut der Sitzungsvorlage sei aber „eine umsichtige Fahrweise und geringe Geschwindigkeiten voraus“. Auch sei noch ausreichend Platz für Gehwege.

Zwischen Gebäude und Aller könnte eine Grünfläche entstehen

Zwar muss noch der Verwaltungsausschuss der Stadt zustimmen, doch mit der im Fachausschuss empfohlenen Variante würden die Politiker auch dem Wunsch der Lebenshilfe entsprechen. Sie hatte in einem Schreiben von August 2014 sich dafür ausgesprochen. Der Grund: Zwischen Gebäude und Aller könnte so eine Grünfläche entstehen. Langfristig plant die Lebenshilfe ein Café in ihrem Gebäude einzurichten. Die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass ein Café umringt von Straßen wenig Aussichten auf Erfolg hätte.

Sollte der Verwaltungsausschuss grünes Licht geben, können die Feinplanungen beginnen und sich die Ausschreibungen anschließen.

Das Planungsbüro Lohaus und Carl hatte den Auftrag bekommen, nachdem sie bei einen Wettbewerb gewonnen hatten. Eine Vorgabe war, dass es eine Trennung gibt zwischen Innenstadt, Straße und Grün mit Wasser.

awt

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