Putztrupp in Verden 

Stolpersteine glänzen wieder

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Verden - Ein Putztrupp traf sich vor dem Rathaus, um die in Verden verlegten Stolpersteine auf Hochglanz zu bringen. Aufgerufen dazu hatte Werner Schröter, der sich als Mitglied des mittlerweile aufgelösten Vereins für Regionalgeschichte für die Verlegung der kleinen Mahnmale einsetzt.

Zehn Jahre sind es her, seit die ersten Exemplare in Verden ins Pflaster eingelassen wurden. Die Steine sind ein Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demning. Die zehn mal zehn Zentimeter großen Exponate mit Messingplatte verlegt er dort, wo die vom NS-Regime verfolgten Menschen ihren letzten frei gewählten Wohnsitz hatten. Inzwischen liegen Platten in 1099 Orten Deutschlands und in 20 Ländern Europas. In Verden sind es um die 80 Stück. 

Finanziert wurden sie von Paten, die auch für ihren Stein verantwortlich sind und darauf achten, dass er nicht verschmutzt. „Zum zehnjährigen Jubiläum sollen einmal alle Steine gleichmäßig glänzen“, nennt Schröter den Grund für die gelungene Aktion.

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