Auch 20 Bäume kommen / Antrag der FDP

Verden Verkehrsführung: Endlich ein Fußweg für die Claus-Ruge-Straße

 Bäume an der Claus-Ruge-Straße in Verden
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So könnte es aussehen: Der Plan der FDP für einen Fußweg mit Bäumen liegt schon länger in der Schublade.

Entwirrung der Verkehrsführung in der Claus-Ruge-Straße in Verden schreitet voran. Neben klarer Wegetrennung sind auch Bäume geplant.

Verden – Autos, Radfahrer und Fußgänger, keiner weiß in der Claus-Ruge-Straße so richtig, wo er hingehört und was er darf. Nun soll es etwas besser werden. Die Fußgänger bekommen ihren eigenen Platz. An der Südseite, zwischen Landgericht und Nordertor, will die Stadt einen breiten Streifen anlegen, und auch Bäume sollen dort wachsen.

Der Plan ist denkbar einfach und lässt sich relativ schnell umsetzen. Los geht es am Landgericht, wo bereits ein Fußweg liegt, der allerdings vor dem Schotterparkplatz endet. Ab da wird es, je nach Wetterlage, staubig, matschig und rutschig. Den Fußgängern kommen zudem Autofahrer in die Quere, die dort in alle Richtungen parken, wenden und sogar durchfahren, weil es kürzer und praktischer in die Innenstadt ist. Mit dem Bau des circa 2,50 Meter breiten und 200 Meter langen Weges, parallel zur Wohnbebauung, der Stadtmauer und vorbei am Scharfrichterturm, könnte ein wenig Ordnung geschaffen werden. Andocken soll die Verbindung am Fußweg direkt bei der Verdener Aller-Zeitung. Den Boden auskoffern, neu aufschütten und oben drauf Sabalith, eine wassergebundene Decke, mit der die Stadt bereits auf anderen Strecken gute Erfahrungen gesammelt hat, lautet der Plan. Neu geordnet werden müssten entlang des Weges die Parkflächen, zumal, so eine weitere Idee, alle zehn Meter ein Baum stehen soll. „Ob tatsächlich 20 Plätze geopfert werden müssen, werden wir prüfen. Vielleicht hilft es ja, wenn die Stellflächen vernünftig markiert sind, sodass jeder weiß, wo er stehen darf“, sagt Weber.

Claus-Ruge-Straße in Verden: 200 Meter langer Fußweg vom Landgericht bis zum Nordertor

Damit der neue Weg nicht zugeparkt wird, sollte zudem in Richtung Fahrbahn eine klare Abgrenzung erfolgen. Auch die Domweih, die 2022 wieder gefeiert werden soll, haben die Planer im Kopf. Schließlich stehen auf der Fläche traditionell ein Bierdorf, Karussells und weitere Buden. Circa 35  000 Euro dürfte die Baumaßnahme kosten.

Henning Wittboldt-Müller und seine Fraktion wird es freuen. Seit Jahren fordert der FDP-Ratsherr gebetsmühlenartig die Umsetzung des Plans. Sogar eine entsprechende Visualisierung hat Wittboldt-Müller ins Rathaus geschickt

Blick vom Landgericht Richtung Nordertor, wo der Fußweg an den roten Klinker anschließt.

Rund um Johanniswall und Nordertorkreisel alles komplett neu und schöner

Eigentlich, da sind sich die Experten einig, muss rund um Johanniswall und Nordertorkreisel alles komplett neu und schöner werden. Pläne dafür waren bereits auf dem Weg, ehe der Neubau der Nordbrücke dazwischen kam, sich alles andere dahinter einreihen muss.

Verdener Innenstadt: Projekt Nordbrücke und Neubau Landgericht - und dann Umgestaltung Johanniswall

Das Projekt Nordbrücke dürfte erst 2025 abgeschlossen sein. Dazwischen gibt es noch eine weitere Baustelle, und zwar am Landgericht, wo im Jahr 2022 Gebäude abgerissen und neu gebaut werden. „Sind beide Vorhaben abgeschlossen, kommt der komplette Johanniswall an die Reihe“, sagt Stephanie Weber.

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