Auch Fassaden-Zuschuss in Fußgängerzone

Verden: 10 000 Euro für Neu-Läden

Wochenmarkt und Fußgängerzone
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Mit erheblichen Zuschüssen soll die Verdener Innenstadt gefördert werden.

Mit erheblichen Förderungen will die Stadt Verden die Fußgängerzone stärken. Wer einen Laden eröffnet, kann mit bis zu 10000 Euro rechnen. Für die Verschönerung von Fassaden stehen bis zu 15000 Euro zur Verfügung.

Mit bis zu 10 000 Euro dürfen Unternehmen rechnen, so sie ein Ladengeschäft in Fußgängerzone oder deren Zugangsstraßen eröffnen. Weitere 15 000 Euro maximal erhalten Hauseigentümer oder Mieter zum Sanieren von Fassade oder Ladeneinrichtung.

Die Beispiele liegen auf dem Tisch, aber richtig festlegen wolle man sich nicht, betonte Brockmann zunächst am Montagabend vor Eigentümern und Mietern aus der Innenstadt in einem Online-Dialog und anschließend gestern beim offiziellen Vorstellen des neuen Innenstadt-Fonds im Rathaus. Möglich sei alles, was der Innenstadt zusätzliche Attraktivität verleihe und ihr schon zum Ausklang der Corona-Zeit und vor allem nach dem Ende der Pandemie zu neuer Stärke verhelfe. Ideen seien gefragt, Ideen auch noch, mit denen inhabergeführte Geschäfte gut über die Runden kommen, und es sei den Leerständen der Kampf angesagt. Und da legt die Stadtverwaltung inzwischen einen Teil früherer Rücksichtnahme ab. In den Genuss von Zuschüssen kommen nicht nur Neuansiedler, in den Genuss kommen auch Ladeninhaber, die sich zu einem Umzug aus Randbereichen in die Fußgängerzone entschließen. Brockmann: „Wir wollen die Innenstadt stark machen, eine Innenstadt mit breiter, übersichtlicher Flaniermeile, in der auch auswärtige Besucher schnell einen Überblick über das Angebot gewinnen. Dazu werden Unternehmer gesucht, die den Mut aufbringen, sich den künftigen Herausforderungen zu stellen. Wir hoffen, der Kreis der Mutigen wächst.“

Die Bedingungen seien bewusst weit gefasst. Auf bis zu 10 000 Euro innerhalb von 18 Monaten dürfe vertrauen, wer bei der Kaltmiete die Marke von 13 Euro pro Quadratmeter nicht überschreite und mindestens 24 Monate durchhalte. 15 000 Euro sind es sogar für die Verschönerung von Fassade oder Ladeneinrichtung. Generell sehen beide Förderprogramme ein Limit von 50 Prozent der Gesamtkosten vor. Nähere Auskünfte erteilt Wirtschaftsförderer Fortmann unter 04231/12375.

Zwar sei es jetzt schon möglich, Informationen zu dem Programm einzuholen, unklar aber noch, wann es tatsächlich startet. Zunächst müssen die Richtlinien noch die politischen Gremien passieren, unter anderem den Ausschuss für Stadtentwicklung in der kommenden Woche und abschließend den Stadtrat am 22. Juni, aber Ziel sei es, schon gleich nach der Entscheidung des Stadtrates Förderanträge entgegenzunehmen. Nach aktuellem Stand werden Laden-Anmietung und Fassaden-Verschönerung an der Großen Straße, der Nagelschmiede, Brückstraße, der Herrlichkeit, der Ostertorstraße und am Holzmarkt gefördert.

Der Innenstadtfonds ist durchaus üppig ausgestaltet. Allein in diesem Jahr stehen 100 000 Euro zur Verfügung, in den vvnächsten beiden Jahren sogar je 200 000. Gespeist wird der Fördertopf aus Mehreinnahmen bei Grundstücksverkäufen, wie der Bürgermeister auf Nachfrage erklärte, unter anderem beim Veräußern von Gewerbegrundstücken. kra

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