„Kleine Malwerkstatt“ von Dörte Pertiet

Spaß mit Glitzer und Farbe

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Hier und da noch ein bunter Tupfer, fertig ist das Kunstwerk.

Verden - In der „Kleinen Malwerkstatt“ herrschte Hochbetrieb. Mit Löffel, Gabel, Kleber, Sand und Pappe zauberten die jungen Handwerkerinnen wahre Kunstwerke auf den Tisch. Die dafür notwendigen Utensilien hatte Künstlerin Dörte Pertiet in ihrem Atelier bereitgestellt.

In der bunt dekorierten Galerie waren die Mädchen von vielen verschiedenen Leinwandmalereien umgeben, die ihre Fantasie zusätzlich anregten. Dabei ging es nicht darum, ein bestimmtes Motiv umzusetzen, sondern nach Lust und Laune der Kreativität freien Lauf zu lassen. „Ich hab an nichts gedacht, als ich gebastelt habe, nur die Baumstämme sollten im Wasser liegen“, erzählte Julianna über ihr selbst dekoriertes Pappbild.

Um der Bastelarbeit eine ganz persönliche Note zu geben, mischten die Teilnehmerinnen Sand mit Leim zu einer klebrigen Matschepampe. Wo es hakte, wurde bei Dörte Pertiet nachgefragt, damit alles rund lief: „Mit der Gabel oder mit dem Löffel?“, wollte es Martje, eines der sechs eifrigen Mädchen, ganz genau wissen, als es daran ging, die Zutaten kräftig durchzumischen.

Hochbetrieb in der „Kleinen Malwerkstatt“, wo die Mädchen eifrig Bilder gestalteten. 

Pertiet unterstützte die Nachwuchskünstlerinnen behutsam und ermutigte sie bei ihrer Arbeit. Als der Mix fertig war, verteilten die Kinder die Paste auf ihrer Pappe, um sie dann mit kleinen Muscheln, Schneckenhäusern und Stöcken zu verzieren. Sonst eine eher quirlige Truppe, herrschte, während die Kinder eifrig dekorierten, völlige Ruhe in der Werkstatt. Viel Glitzer sowie Farbe durften bei der Gestaltung der Sandbilder natürlich nicht fehlen, was den Kindern sichtliche Freude bereitete.

„Das hat wirklich etwas von den Sandkästen in früheren Zeiten“, erinnerte sich Dörte Pertiet erfreut, während sie den Mädchen beim Basteln zusah. War ein Bild fertig, halfen sich die Kinder auch gegenseitig, verschiedene Muscheln rauszusuchen.

Den letzten Schliff gab Dörte Pertiet den Werken mit einer Heißklebepistole. „Das ist so schön, das würde ich mir direkt an die Wand hängen“, schwärmte die Kunstexpertin, während sie die Werke bestaunte. Einige davon ähneln einer Strandpromenade oder einer blauen Lagune, wobei vermutlich jeder etwas anderes in die farbenfrohen Formen hineininterpretieren dürfte. Die Kursleiterin freute sich besonders darüber, dass die Kinder noch frei von jeglichem Zwang alles perfekt zu machen, ihre Bilder gestalteten: „Sie lassen ihrer Kreativität eben einfach freien Lauf“, lobte sie. 

- lh

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