Oberschule mit Smartboards ausgestattet

Digitale Technik in allen Räumen

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Mit den Smartboards eröffnen sich neue Wege des Lernens. Schulleiter Christian Piechot,Bürgermeister Lutz Brockmann, Alexander Kuhlenkamp, Bastian Ehlers Timo Troschka, stellvertretende Schulleiterin Frauke Büscher und Lehrerin Sabine Mälzer stellten die Technik vor (v.l.). 

Verden - Die neue Oberschule in Verden öffnet am Donnerstag ihre Türen. Pünktlich zum Schulbeginn sind 18 Räume mit digitalen Smartboards für das zukunftsweisende Lernen ausgestattet worden. „Ich freue mich, dass wir das als Schulträger rechtzeitig geschafft haben, in der kurzen Zeit war das ein Kraftakt“, so Bürgermeister Lutz Brockmann. Sein Dank gilt auch den beteiligten Baufirmen, die trotz der Sommerferien zuverlässig zur Stelle waren.

„Unser Ziel war es, beide Gebäude gleich auszustatten“, so Bastian Ehlers, Stadt Verden. Gerade in der ehemaligen Klaus-Störtebeker-Schule gab es da einiges zu tun. Der Beschluss zur Ausstattung der Klassenräume mit Smartboards sei im Stadtrat erst Anfang März gefasst worden, die Umsetzung fand in den Sommerferien statt. Ehlers beziffert die angefallenen Kosten auf circa 150. 000 Euro. Auch etliche Leitungen für Strom und Datentransfer mussten im Zuge der Modernisierung neu verlegt werden. „In einigen Räumen hatten wir den Standard der 60er-Jahre, berichtet Timo Troschka, Stadt Verden. Insgesamt seien rund 2 500 Meter an Kabeln verlegt worden.

Dafür, dass die neue Technik auch läuft, ist seitens der Stadt Alexander Kuhlenkamp verantwortlich. Gemeinsam mit der Schulleitung und einigen Lehrkräften wurde zunächst darüber beraten, welche Technik es sein soll. Die Entscheidung fiel zugunsten der Smartboards. Mit Blick auf das zukünftige Lernen wurde besonderer Wert darauf gelegt, dass die Endgeräte der Schüler, Smartphones oder Tablets, an das Board angebunden werden können. Irgendwann werde es keine Schulbücher in Papierform mehr geben, auf alles kann digital zugegriffen werden.

Die Smartboards sind kompatibel mit den gängigen Betriebssystemen Android, Apple und Windows. „Schon jetzt ist in allen Klassenräumen dieselbe Oberfläche zu sehen“, berichtet Kuhlenkamp.

Für die Lehrkräfte hat das den Vorteil, dass sie bei einem Raumwechsel nicht umdenken müssen. „Das komplette Wlan-Netz ist zukunftsorientiert aufgestellt“, versichert Kuhlenkamp. Bürgermeister Brockmann wies darauf hin, dass die Stadt als Schulträger für die Betriebssicherheit sorgt.

Smartboards sind mit LCD-Technik ausgestattet

Die mit LCD-Technik ausgerüsteten Smartboards sind auch bei Sonnenschein gut zu erkennen und zudem sehr energieeffizient. Wird der Raum verlassen, schalten sie automatisch auf Standby. Wird der Raum wieder betreten, schalten sie sich wieder an. „Die Lehrer können dann ohne Wartezeit sofort losschreiben“, so Kuhlenkamp. Mittels eines QR-Codes können sich die Schüler den angezeigten Bildschirm direkt auf ihr Endgerät laden und und bearbeiten. Andersherum ist es ebenfalls möglich, dass die Schüler zum Beispiel ihre Hausaufgaben sichtbar für alle auf das Board legen können.

Schulleiter Christian Piechot ist sicher, dass die Anbindung der schülereigenen Geräte der Weg des zukünftigen Lernens ist. Er ist der Stadt dankbar, dass sie mit der Glasfaseranbindung die nötigen technischen Voraussetzungen geschaffen hat. „Wir sind jetzt absolut zukunftssicher“, freut er sich.

Auch die stellvertretende Schulleiterin Frauke Büscher weiß die Vorteile der neuen Technik zu schätzen. „Man dreht den Schülern nicht mehr so oft den Rücken zu und sie können mehr Zeit aktiv für das Lernen nutzen“, sagt sie. „Wir sind dabei, unsere Schule in Richtung personalisiertes Lernen zu wandeln“, so Piechot. Dies könne nur funktionieren, wenn jeder Schüler mit einem eigenen Endgerät auf die Lerninhalte zugreifen könne. „Der Lehrer kann sich dann seiner eigentlichen pädagogischen Aufgabe als Coach und Lernbegleiter widmen. Es bleibt mehr Zeit für die Arbeit mit Kind.“ 

ahk

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