Dokumentationszentrum Verden im 20. Jahrhundert stellt sich der Öffentlichkeit vor

Geübter Blick in die Geschichte der Stadt

+
Interessantes über das DOZ20 erfuhren die Besucher beim Tag der offenen Tür. 

Verden - Einen Einblick in die vielfältige jüngere Verdener Geschichte ermöglicht das neue Dokumentationszentrum Verden im 20. Jahrhundert am Holzmarkt, auch DOZ 20 genannt, das sich nach der Eröffnung im August 2016 etabliert hat. Die Arbeit der Einrichtung und den Bestand an Materialien stellten die Mitarbeiter beim Tag der offenen Tür vielen interessierten Besuchern vor.

In Gesprächen gaben die ehrenamtlich im DOZ 20 tätigen Männer und Frauen Auskunft über ihre Arbeit. „Wir helfen bei der privaten Recherche von lokalhistorischen Themen und bei der Suche nach geeigneten Exponaten für den schulischen Unterricht“, sagte Kathrein Goldbach. Hilfe gebe es aber auch bei der Identifizierung, Bewertung und Aufbewahrung von möglicherweise wertvollen persönlichen Dokumenten und Unterlagen, die für das 20. Jahrhundert typisch seien.

„Wir freuen uns aber auch über die Hilfe der Bürger als Zeitzeugen oder eben über die Überlassung von Fotos oder Urkunden sowie weiterer amtlicher Dokumente und Gegenstände“, so Goldbach weiter. Unterstützung sei außerdem möglich durch den Besuch von Veranstaltungen des DOZ. Angeboten werden unter anderem verschiedene Vorträge. Weiter erfuhren die Besucher die individuellen Möglichkeiten der Zeitungs- und Internetrecherche. Außerdem gab es Tipps zum Studium von Dokumenten und Exponaten.

Beachtliche Auswahl

Die Auswahl ist beachtlich. Zur Verfügung stehen dafür eine Bibliothek sowie weitere Dokumente und auch Originalausgaben der Jahrgänge 1902 bis 1944 des Verdener Anzeigenblattes sowie aus einem Bestand von etwa 170 Bänden der Verdener Arbeiter-Zentralbibliothek bis 1933. Neben der hauptamtlich für das DOZ 20 zuständigen Mitarbeiterin der Stadt Verden, Katie Hanisch, kümmerten sich die ehrenamtlich in dem Zentrum tätigen Kathrein Goldbach, Werner Posdziech, Jochen Benner und Harm Schmidt um die Gäste.

„Ziel und Motivation ist es, die Geschichte unserer Stadt im 20. Jahrhundert wachzuhalten, daraus Lehren für die Gegenwart zu ziehen und anhand ausgewählter Themenbereiche Einblicke in die Vielfalt der Verdener Geschichte zu ermöglichen“, erläuterte Goldbach. Personell und finanziell unterstützt wird das Haus vom Landkreis Verden – Netzwerk Erinnerungskultur und der Stadt Verden. Geöffnet hat das DOZ 20, Holzmarkt 13, montags und mittwochs, von 16 bis 18 Uhr. Weitere Informationen zum Thema gibt es unter www.verden.de

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Altstadtfest Nienburg 2018: Aufbau läuft

Altstadtfest Nienburg 2018: Aufbau läuft

Jump House Bremen in der Waterfront: Fotos von den Attraktionen

Jump House Bremen in der Waterfront: Fotos von den Attraktionen

Peugeot 508 im Test: Der König der Löwen

Peugeot 508 im Test: Der König der Löwen

Neuer „Lieblingsplatz“ von „Tragbar“

Neuer „Lieblingsplatz“ von „Tragbar“

Meistgelesene Artikel

Thänhuser Markt: Volksfest wie im Bilderbuch

Thänhuser Markt: Volksfest wie im Bilderbuch

Umzug in Völkersen: „Wir feiern Erntehochzeit“

Umzug in Völkersen: „Wir feiern Erntehochzeit“

Gas-Alarm in der Verdener Innenstadt 

Gas-Alarm in der Verdener Innenstadt 

Auseinandersetzung an der Lindhooper Straße - zwei Männer verletzt 

Auseinandersetzung an der Lindhooper Straße - zwei Männer verletzt 

Kommentare