Grundschul-Klasse bei „Tanz macht Schule“

Flinke Schritte und eine ganze Menge Spaß

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Die Grundschüler der Klasse 3c am Sachsenhain freuen sich auf ihren großen Auftritt. 

Verden - „Tanz macht Schule“, das Projekt von Tintenklecks und Tanzwerk Bremen, geht in die neunte Runde. Sechs Schulen machen diesmal mit, auch die Grundschule am Sachsenhain ist wieder dabei.

Längst laufen die Proben auf Hochtouren und die Beteiligten fiebern der Premiere am Donnerstag, 7. Dezember, um 19 Uhr, entgegen. Einen Tag später steht um 10 Uhr die Schulvorstellung auf dem Programm. Immer dienstags bekommen die Schüler der Klasse 3c der Grundschule am Sachsenhain Besuch von der Tanzchoreografin Lucie Tempier. Dann wird es laut in der Turnhalle, sodass Klassenlehrerin Antje Heitmann auch schon mal ein Machtwort sprechen muss. In dieser Woche haben die Grundschüler bereits ihre siebte Probe absolviert. „Wir liegen gut im Zeitplan. Noch wird im Trockenen, also ohne Musik, geübt“, erzählt Heitmann, die vor drei Jahren schon mit einer anderen Klasse bei „Tanz macht Schule“ mitgemacht hat.

Obwohl Tempier für die Choreographie und sämtliche Abläufe verantwortlich ist, würden viele Entscheidungen den Kindern überlassen. Beispielsweise haben sie das Tanzthema „Ägypten“ völlig selbstständig gewählt und ihrem Beitrag den Titel „Das Geheimnis der Pyramide“ gegeben. Auch auf die zu tanzenden Szenen und Figuren dürfen die Schüler Einfluss nehmen, von Lucie Tempier stets einfühlsam begleitet. Dabei stehen weder die Tanzpädagogin noch die Klassenlehrerin nicht nur am Rand. Beide machen fleißig mit, tanzen vor, korrigieren oder motivieren die Kinder auf mitreißende Art. „Meine Schüler sind stolz, dass sie bei ,Tanz macht Schule' mitmachen dürfen. Es macht allen eine Menge Spaß“, erzählt Heitmann. „Immer wieder fragen sie mich, wann wieder eine Probe ist.“

Für die Klassenlehrerin ist es schön, dass auch die Jungen so viel Freude am Tanzen zeigen. „Das Thema liegt ihnen.“ Und gibt es schon erkennbare Auswirkungen auf das Klassengefüge? „Ja“, bestätigt Heitmann. „Jungen und Mädchen sind enger zusammengewachsen, weil die gegenseitige Akzeptanz gestiegen ist.“

Auch die zwei Inklusionskinder der Klasse sind in das Projekt integriert. „Gibt es mal kleinere Probleme, werden sie von der ganzen Gruppe kompensiert. Jeder wird akzeptiert und jeder zeigt eben das, was er kann.“ 

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