Blutend auf der Straße

Hilflos und in Lebensgefahr: Ein Bauhof-Mitarbeiter ist zur Stelle, als Peter B. stürzt

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Hier lag Peter B. nach dem Sturz mitten auf der Straße. Die Blutflecken am Brunnenweg sind immer noch zu sehen.

Verden – „Ich bin einfach nur froh, dass nichts Schlimmeres passiert ist“, sagt Peter B. (der Betroffene möchte seinen vollen Namen nicht genannt haben). Der ältere Herr stolperte kürzlich, nachdem er seinen Sohn am Brunnenweg besucht hatte, über einen vorstehenden Stein auf dem Gehweg und lag danach hilflos und blutend mitten auf der Straße. Eine lebensgefährliche Situation, doch niemand half.

Erst ein Mitarbeiter des Bauhofs, der zufällig mit dem Unimog vorbeifuhr, kam dem Senior zur Hilfe.

„Ich lag ungefähr fünf Minuten mitten auf der Straße und kam von allein nicht wieder hoch“, erzählt B. (77). Besonders erschüttert ihn und seinen Sohn, dass zwei Nachbarn nur zwei Hauseingänge weiter Waschbetonplatten verlegten und nichts unternahmen. Vater und Sohn sind sich sicher, dass die Nachbarn den Vorfall auf jeden Fall mitbekommen haben müssen.

Verden: Mann liegt blutend und hilflos auf der Straße

Nachdem der Mitarbeiter des Bauhofs B. wieder auf die Beine geholfen hatte, war auch sein Sohn aufmerksam geworden und fuhr seinen Vater ins Krankenhaus. „Ich war direkt auf das Gesicht gefallen. Das weiße Handtuch, das ich mitgenommen hatte, das war nachher nur noch rot“, berichtet B.. Immer noch sind die Blutflecken auf der Straße zu sehen.

Glücklicherweise trug der ältere Herr keine ernsthafteren Verletzungen davon und konnte das Krankenhaus noch am selben Tag wieder verlassen. Die Platzwunde über der rechten Augenbraue musste mit mehreren Stichen genäht werden, auch zwei Zähne büßte B. bei dem Sturz ein. Ungefähr 14 Tage nach dem Unfall ist aber schon wieder alles recht gut verheilt.

Bauhof-Mitarbeiter hilft blutendem Mann in Verden

„Am schlimmsten finde ich, dass die beiden Nachbarn nicht geholfen haben“, sagt B. immer noch fassungslos. Umso mehr gilt sein Dank dem Mitarbeiter des Bauhofs, der ohne zu überlegen anhielt und half. Seinen Namen möchte der Retter allerdings nicht in der Zeitung lesen. „Wäre er etwas schneller gefahren, würde ich hier heute nicht sitzen. Ich habe wirklich voll auf der Straße gelegen“, ist der Senior froh über den glimpflichen Ausgang der Geschichte.

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