Völlig neues Ambiente

„Essenszeit“ von Monika Bornscheuer: Alles andere als eine Grillstube

Monika Bornscheuer am neuen Hinweisschild.
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Monika Bornscheuer am neuen Hinweisschild.

Verden – Während andere in ihrem Alter bereits langsam die Jahre bis zur Rente zählen, wagt Monika Bornscheuer noch einmal den Neuanfang. Sie wird nach Abschluss umfangreicher Umbauarbeiten an der Nienburger Straße in Hönisch einen klassischen Imbiss eröffnen. Das ursprünglich als Tankstelle errichtete Gebäude wird seit Wochen komplett umgebaut, wobei die Devise des Eigentümers „klotzen statt kleckern“ zu lauten scheint, da von der alten Bausubstanz bis auf tragende Wände und das Dach nur wenig stehen bleiben wird.

Auf die Verdener Grillstube folgt „Essenszeit“: Monika Bornscheuer, die seit Jahren mit „Moni‘s Verdener Futterkrippe“ erfolgreich auf dem Verdener Weihnachtsmarkt steht, wo sie neben ihren Kochkünsten auch wegen des herzlichen Service bekannt ist, eröffnet voraussichtlich im Frühherbst den Imbiss. „Mit dem Angebot meines Vorgängers hat Essenszeit nichts mehr gemein. Weder räumlich noch hinsichtlich der Speisen“, so die künftige Pächterin, die hier ihren Fokus auf Attribute wie regional, saisonal und frisch richten will. Den Imbiss will sie persönlich führen. „Ich bin gesund und zum Arbeiten habe ich noch richtig Lust“, sagt Bornscheuer und, dass sie zurzeit noch an der Speisekarte feile.

Imbissklassiker wie Brat- und Currywurst oder die unvermeidlichen Pommes stünden sicher im Angebot, aber auch Hausmannskost wie Schnitzel oder Gulasch sowie ihre bereits bekannten und beliebten Eintöpfe und Suppenvariationen. „Bis zur Eröffnung werde ich mir noch so einiges einfallen lassen“, sagt sie. Ihre geschäftlichen Fühler habe sie bereits ausgestreckt und Kontakt zu regionalen Produzenten aufgenommen. Die Verdenerin sprüht vor Tatendrang und wann immer es ihre Zeit erlaubt, schaut sie auf der Baustelle vorbei. „Hier herrscht zwar noch totales Chaos, aber ich weiß genau, wie es fertig aussehen wird.“ Entstehen werde ein Innenraum im zeitlosen Design mit knapp 20 Plätzen im Inneren und bei warmen Temperaturen weiteren windgeschützten Plätzen im Freien – mit einem großartigen Blick Richtung Allerdeich und -niederung. „Ich möchte einen anderen Imbiss als die bestehenden eröffnen und führen. Gemütlicher, ohne Glücksspielautomaten und ohne Alkoholausschank. Mir ist nicht nur wichtig, dass es den Gästen schmeckt, sondern, dass sie sich wohlfühlen.“ Deshalb setze sie auf eine Art gehobene Selbstbedienung mit einem Ruf-System. „Wenn die Bestellung fertig ist, werden die Gäste über einen Pager informiert und können ihre Speisen am Tresen abholen.“

Nach dem aufwendigen Umbau wird an dieser Stelle eine windgeschützte Terrasse entstehen.

Zweifel am Erfolg ihrer Geschäftsidee hat die 59-Jährige nicht. „Die Nachfrage ist definitiv da. Das hat mir unlängst der fünfwöchige Probelauf bestätigt, den ich mit der mobilen Futterhütte am Standort absolviert habe.“

Auf die Frage, wer sie auf dem Weihnachtsmarkt in Verden in Moni‘s Verdener Futterkrippe vertritt, hat sie bereits die Antwort parat. „Da wird sich bestimmt jemand finden.“ Ihre Teilnahme sei bereits beim Veranstalter, dem Verein Veranstaltungen für Verden angemeldet. Sie habe allerdings Zweifel, dass es durch Corona überhaupt zu einer Neuauflage des Weihnachtsmarktes kommen werde.  nie

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