Drei Verletzte

Chemikalien nach Unfall auf der A27 ausgetreten

Verden - Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Donnerstagabend auf der A27 zwischen den Anschlussstellen Walsrode-West und Verden-Ost.

Aktualisierung 12.45 Uhr: Die Sperrung ist aufgehoben. 

Aktualisierung: Im Seitenraum der A27 wurde in unmittelbarer Nähe des Unfallortes am Freitagmorgen eine Dachbox aufgefunden, die zuvor offenbar auf dem Auto des 24-Jährigen befestigt gewesen war. In dieser Dachbox befanden sich ebenfalls unbekannte Chemikalien. 

Um auch diese Stoffe professionell und gefahrlos zu bergen, wurde die Feuerwehr kurz vor 9 Uhr erneut alarmiert. Aufgrund des erneuten Einsatzes wird die A27, Richtung Bremer Kreuz, zwischen den Anschlussstellen Walsrode-West und Verden-Ost weiterhin gesperrt bleiben müssen. Derzeit die Polizei davon aus, dass die Fahrbahn noch im Laufe des Vormittags wieder freigegeben wird.

Auffahrunfall: Rund 150 Einsatzkräfte auf Autobahn 

Gegen 22 Uhr scherte ein 24 Jahre alter VW-Fahrer aus, weil er einen Lkw überholen wollte. Ein von hinten herannahender 27-jähriger Mann, der ebenfalls mit einem VW in Richtung Bremer Kreuz unterwegs war, fuhr daraufhin auf das Auto des 24-Jährigen auf. Bei dem Zusammenstoß wurden beide Männer sowie eine 16-jährige Beifahrerin des 27-Jährigen schwer verletzt, berichtet die Polizei. 

Lebensgefahr besteht bei ihnen nicht. Alle drei Personen wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gefahren. Während der Unfallaufnahme liefen aus dem Auto des 24-Jährigen unbekannte Chemikalien aus, die der Mann nach bisherigem Stand der Ermittlungen unerlaubt transportiert hatte. 

Aufgrund der dadurch entstandenen unklaren Gefahrenlage wurde die Sperrung der A27 in Richtung Bremer Kreuz länger aufrechterhalten. Die Sperrung werde voraussichtlich bis zum heutigen Freitag um 9 Uhr andauern, sagte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen. 

Rund 130 Kräfte der Feuerwehr und 20 Kräfte des THW waren neben der Polizei am Unfallort. So wurde der sichere Abtransport und die Sicherstellung der unbekannten Stoffe gewährleistet. Die Ermittlungen zum Unfallhergang sowie aufgrund des unzulässigen Transports der Chemikalien dauern an. 

Mögliche Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich unter Telefon 04232/945990 bei der Autobahnpolizei Langwedel zu melden.

jom

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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